Afro-Tech and the Future of Re-Invention: Hartware Medienkunstverein, Dortmund

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Afro-Tech and the Future of Re-Invention: Hartware Medienkunstverein, Dortmund
Fabrice Monteiro: „Ogun“ aus der Serie „The Prophecy“ (2016) Abb.: Courtesy of the artist © ADAGP

Afrofuturismus war eine ästhetische Bewegung, die ab den 1950ern ein eigenes schwarzes Selbstbewusstsein ins Zentrum stellte, indem sie Technologiebegeisterung, Science Fiction, Pop und afrikanische Mystik vermischte – Beispiele sind die Malerei Jean-Michel Basquiats und die Musik Sun Ras, eine Ästhetik, die angesichts der mittlerweile durchgesetzten Diversität afrikanischer Realität heute auch kritisiert wird.

Die Ausstellung „Afro-Tech and the Future of Re-Invention“, die noch bis 22. April im Dortmunder Hartware Medienkunstverein zu sehen ist, übernimmt afrofuturistische Konzepte und konzentriert sich auf das Thema Technologie.

Die in der Science Fiction und Kunst entworfenen Projekte stehen echten Enwticklungen in der afrikanischen Startup-Szene gegenüber: „Während die künstlerischen Arbeiten dezidiert afrikanische SF-Narrative entwerfen, erscheinen die realen Erfindungen als Beweise einer bereits begonnenen technologischen Entwicklung“, beschreibt Museumsleiterin Inke Arns den Ansatz der von ihr kuratierten Schau.

Afro-Tech and the Future of Re-Invention: Hartware Medienkunstverein, Dortmund
Fabrice Monteiro: „Ogun“ aus der Serie „The Prophecy“ (2016) Abb.: Courtesy of the artist © ADAGP