Aldous Harding

Sie selbst nennt es „Gothic Folk“; das Genre von Aldous Hardings Musik ist nicht leicht einzuordnen. Viel morbide Theatralik steckt drin, aber auch Humor und wunderschöne Melodien. Die Neuseeländerin verstellt gern ihre Stimme oder versteckt sich hinter grotesken Gesten. Vielleicht hilft es, sich Hardings Kollaborationspartner anzusehen: Ihr neuestes Album „Party“ etwa wurde von John Parish produziert, den man vor allem durch seine Zusammenarbeit mit PJ Harvey kennt – auch eine Sängerin, die in keine Schublade passt. Am besten aber fassen vielleicht Hardings eigene Songtitel ihre Persönlichkeit zusammen: „What if birds aren’t singing they’re screaming“ ist nur einer davon.

25. 10. Berlin
26. 10. Hamburg
28. 10. Nürnberg
30. 10. München