Alexander Kluge: Württembergischer Kunstverein, Stuttgart

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Alexander Kluge: Württembergischer Kunstverein, Stuttgart

Die Spezies des Universalgelehrten ist in Zeiten zunehmender Spezialisierung dabei, auszusterben. Wobei, „aussterbende Spezies“, das ist nicht schön gesagt, angesichts der Tatsache, dass Alexander Kluge auch schon 85 ist. Dabei soll das doch nur darauf verweisen, dass der promovierte Jurist als Filmemacher genauso beschlagen ist wie als Schriftsteller, Journalist, Filmtheoretiker, Fernsehproduzent.

Die Bildende Kunst entdeckt Kluge gerade für sich: Vor einem Monat eröffnete das Essener Museum Folkwang die Ausstellung „Pluriversum“, jetzt folgt der Württembergische Kunstverein Stuttgart bis 14. Januar mit „Gärten der Kooperation“, einer Schau, die selbst ein Kooperationsprojekt mit dem La Virreina Centre de la Imatge aus Barcelona ist.

Im Zentrum von „Gärten der Kooperation“ geht es um die „Herausforderung, Formen der ,Übersetzung‘ von Literatur, Film, Fernsehen und archivarischen Dokumenten für das Format Ausstellung zu entwickeln“, so der Kunstverein.

Alexander Kluge: Württembergischer Kunstverein, Stuttgart