Anita Rée: Kunsthalle, Hamburg

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Anita Rée: Kunsthalle, Hamburg
Anita Rée: Weiße Bäume (1922–25) Abb.: © Hamburger Kunsthalle / bpk, Foto: Elke Walford

Unter Fachleuten besteht kein Zweifel, dass Anita Rée (1885–1933) zu den bedeutendsten Künstlerinnen der deutschen Avantgarde zählt. Dem breiten Publikum sind aber eher einzelne Motive Rées bekannt, die Hamburgerin wird aber praktisch nie in einem Atemzug mit den Meistern der modernen Kunst genannt.

Vor 1937 besaß die Hamburger Kunsthalle mehrere Werke Rées, die von den Nationalsozialisten eigentlich als „entartet“ aus der Sammlung entfernt werden sollten; der Hausmeister Wilhelm Werner versteckte die betroffenen Gemälde allerdings und gliederte sie nach 1945 heimlich wieder in den Bestand ein.

Die erste umfassende Ausstellung Rées mit rund 200 teilweise noch unbekannten Exponaten fußt so auf Werners Rettungsaktion. Zu sehen sind sie bis 4. Februar in der Hamburger Kunsthalle.

Hamburger Kunsthalle | Zuletzt besprachen wir die Ausstellung „Art and Alphabet“ in der Hamburger Kunsthalle
Anita Rée: Kunsthalle, Hamburg
Anita Rée: Weiße Bäume (1922–25) Abb.: © Hamburger Kunsthalle / bpk, Foto: Elke Walford