Barbara Kenneweg: Haus für eine Person

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Barbara Kenneweg: Haus für eine Person

Rosa Lux ist Mitte Dreißig und steht mitten im Leben. Dann stirbt ihre Mutter und ihre Beziehung geht in die Brüche. Rosa reißt kurzerhand alle Brücken hinter sich nieder, zieht in ein kleines Häuschen am Stadtrand – und denkt. Denkt auf der Terrasse, denkt im schmuddeligen Einkaufszentrum, denkt auf der Straße. Und kommt doch nicht weiter. Denn das richtige Leben, das sie sucht, scheint es nicht zu geben. Als sie feststellt, dass sie schwanger ist, eskaliert die Situation, die lähmende Depression hält wacker Schritt. Barbara Kennewegs Debütroman kommt leise daher, aber mit wahrhaftiger Wucht. Atemlos und ohne Gnade erzählt sie mit „Haus für eine Person“ (Ullstein) eine Geschichte unserer Zeit, in der die Möglichkeiten ungleich schwerer wiegen als die Wünsche. es

Barbara Kenneweg: Haus für eine Person

Ulstein, 2017, 224 S., 18 Euro

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