Ein Kuss von Beatrice

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Ein Kuss von Beatrice

Die Hebamme Claire (Catherine Frot) hat mit ihrem Job im Krankenhaus und mit ihrem Sohn, der ihr gerade eröffnet hat, dass er Vater wird und sein Medizinstudium schmeißt, schon genug um die Ohren. Was sie als Letztes jetzt noch braucht, ist ein Wiedersehen mit Béatrice (Catherine Deneuve), der einstigen Geliebten ihres Vaters, die seinerzeit Claires Familie sprengte und danach spurlos aus Claires Leben verschwand. Nun ist Béatrice aber plötzlich wieder da – und wie! Mit allem ihr zu Verfügung stehenden Charme umgarnt sie Claire, und bis die dahintergekommen ist, dass Béatrice nicht aus wiederentdecktem Familiensinn handelt, sondern weil sie pleite ist, ist Béatrice längst bei ihr eingezogen … Catherine Deneuve als Zockerin und Manipulatorin würde man auf keinen Fall einen Gebrauchtwagen abkaufen – aber ihre überlebensgroße Figur ist genau das, was den Film von anderen Alltagsdramen absetzt. Deneuve und Frot spielen subtil, glaubwürdig und packend – dass der Plot des Filmes eher dahinplätschert, fällt dabei dann kaum noch ins Gewicht. rr

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