Fous de Danse: Volksbühne, Berlin

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Fous de Danse: Volksbühne, Berlin
Foto: Musée de la danse

Jetzt ist es also soweit. Chris Dercon übernimmt die Volksbühne. Beziehungsweise: Erst einmal bleibt das Haus am Rosa-Luxemburg-Platz geschlossen, stattdessen wird der Flughafen Tempelhof bespielt. Mit „Fous de Danse – Ganz Berlin tanzt auf Tempelhof“, einer Arbeit des französischen Choreografen Boris Charmatz, den wir eigentlich ziemlich toll finden, und die als partizipatives Projekt nicht ohne Reiz ist.

Am 10. 9. inszenierte Charmatz hier ein kollektives Tanzevent: „Aufwärmen, partizipative Choreografien, Ensembleszenen, ein riesiger Soul-Train, traditionelle Tänze, ein Bewegungslabyrinth aus Solo-Tänzen und ein Dancefloor folgen in einem wilden Rhythmus aufeinander.“ Allerdings war schon der Untertitel „Ganz Berlin tanzt auf Tempelhof“ eine Lüge, weil ganz und gar nicht ganz Berlin dabei sein wird – die vielen Dercon-Gegner etwa waren nicht in Tanzstimmung. Sei es drum, vom 14.–16. 9. folgt die Weltpremiere „A Dancer’s Day“ und am 21. 9. „Danse de nuit“.

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Fous de Danse: Volksbühne, Berlin
Foto: Musée de la danse