Jamie Lawson: Jamie Lawson

Die besten Alben
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Jamie Lawson: Jamie Lawson

Dank Ed Sheeran ist der semielektrische Songwriterpop wieder weltweit chartsfähig geworden. Davon ermuntert hat Sheeran kurzerhand ein Label gestartet, das sich vor allem diesem Stil widmen und somit ihm selbst Konkurrenz machen wird.

Und gleich mit seinem ersten Vertragskünstler, Jamie Lawson aus Plymouth, landet Sheeran einen Kracher. Die Songs des nicht mehr ganz jungen Briten – er wurde im Dezember 40 – erinnern manchmal an US-Großbands wie die Counting Crows (vor allem die halbschnelle Ballade „Cold in Ohio“) und schimmern mit ihrer stets stilsicher erweiterten Gitarren-/Klaviergrundierung auf jene Weise edel wie sonst nur Werke gehobener Genreklassiker, die von Billy Joel oder James Taylor etwa.

Lawson, der 2003 und 2010 zwei überschaubar erfolgreiche Alben veröffentlicht hatte, schaffte es über den YouTube-Erfolg seiner superben Single „Wasn’t expecting that“ (s. Video), die Aufmerksamkeit der Branche zu erregen. Dann kam Sheeran und mit ihm im dritten Anlauf doch noch Lawsons Sturm auf die britischen Single- und Albumcharts.

Jetzt ist Deutschland fällig, garantiert. mw

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