Filme // Review

Action
Erscheintermin 8.2.2001
Verleih Highlight
Mit gnadenloser Ironie nagt der Zahn der Zeit an der "Highlander"-Saga. Dass auch eigentlich unsterbliche Helden, wie Connor Mac Leoad alias Christopher Lambert den Weg aller Irdischen gehen müssen, versucht man im vierten Teil durch Import des TV-Highlanders Adrian Paul auszugleichen. Weiterhin soll die effektvoll eingeführte Metropolenatmosphäre New Yorks und vorsichtige Verwendung von "Martial Arts"-Elementen (inkl. Hong-Kong Star Donnie Yen als böser Gegenspieler) das Relikt des Mittelalters, pardon, der 80er, im "Matrix"-Zeitalter etablieren. Das Ergebnis dürfte vor allem Fans der TV-Serie befriedigen, die ihren soliden, aber wenig charismatischen Duncan Mc Leod in Cinemascope und ohne Werbeunterbrechung bewundern dürfen. In wahren Überblendungsorgien wechselt die Liebes- und Leidensgeschichte der beiden Mac Leods zwischen Schauplätzen und Jahrhunderten, ohne zwingende Gründe für ein Fortbestehen des Ganzen zu finden. Wenn man mal vom Model-Body der unsterblichen Geliebten Duncans (mit Namen Barbuscia!) absieht. (rk)






