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James Gunn ließ sich von Gott zu "Super" inspirieren
Von allen Superheldenfilmen ist James Gunns "Super" der abgefahrenste. Darin mimt Kevin Bacon einen ekeligen Drogenboss, Liv Tyler eine Abhängige, und Ellen Page fährt vermeintliche Gangster mit dem Auto zu Brei.
Doch wer meint, zu diesem Irrsinn hätten Regisseur und Autor James Gunn Tarantino-Streifen inspiriert, der irrt: "Die Schlüsselszene, in der Frank vom Finger Gottes berührt wird und den Helden in sich entdeckt, basiert auf einem eigenen Erlebnis", erklärt er im Interview mit der Zeitschrift uMag. "Ich hatte das Gefühl, dass er einen Wandel in meinem Leben herbeigeführt hat. Dieser Moment hat alles in eine andere Bahn gelenkt, die ich noch nicht nachvollziehen kann."
Trotz göttlicher Visionen, die Gunn angeblich ein Leben lang gehabt hat, betont er, nicht religiös zu sein. "Ich glaube nicht daran, dass ein Typ namens Jesus gestorben und anschließend von den Toten auferstanden ist. Das kaufe ich den Christen einfach nicht ab." Das wäre ja auch verrückt.
"Super" ist auf DVD ab Dezember im Verleih und ab Ende Januar im Verkauf erhältlich.
Storys
Filme // Reviews
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