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17.02.2012

Wenig Überraschungen beim Berliner Theatertreffen

Die Jury des Berliner Theatertreffens hat ihre Einladungen zur diesjährigen Leistungsschau bekannt gegeben. Wie jedes Jahr werden Anfang Mai wieder die (nach Jurymeinung) zehn bemerkenswertesten Inszenierungen aus dem deutschsprachigen Raum in Berlin gastieren. Dieses Jahr sind eingeladen:

- "Before Your Very Eyes" von der deutsch-britischen Performancegruppe Gob Squad, eine Produktion von Campo, Gent mit dem Berliner Hebbel am Ufer sowie anderen Spielorten der freien Szene
- "Faust I+II" von Johann Wolfgang von Goethe, Regie Nicolas Stemann, eine Coproduktion von Salzburger Festspielen und Hamburger Thalia Theater, die Anfang des Jahres auch den kulturnews-Award 2011 gewann
- "Gesäubert/Gier/4.48 Psychose" von Sarah Kane, Regie Johan Simons (Münchner Kammerspiele)
- "Hate Radio" von Milo Rau, eine Produktion der freien Gruppe International Institute of Political Murder (Berlin, Zürich) mit dem Hebbel am Ufer
- "John Gabriel Borkman" von Henrik Ibsen, Regie Vegard Vinge, Ida Müller und Trond Reinholdtsen (Volksbühne Berlin/Nordwind Platform und Festival)
- "Kill your Darlings! Streets of Berladelphia" von René Pollesch (Volksbühne Berlin)
- "Macbeth" von William Shakespeare. Regie Karin Henkel (Münchner Kammerspiele)
- "Platonov" von Anton Čechov. Regie Alvis Hermanis (Burgtheater, Wien)
- "Die (s)panische Fliege" von Franz Arnold und Ernst Bach, Regie Herbert Fritsch (Volksbühne Berlin)
- "Ein Volksfeind" von Henrik Ibsen, Regie Lukas Langhoff (Theater Bonn)

"Das Theatertreffen 2012 ist ein Festival der Neuzugänge und Extrempositionen", kommentierte Theatetreffen-Leiterin Yvonne Büdenholzer die Entscheidung. "Mit den Regisseuren Milo Rau, Alvis Hermanis und Lukas Langhoff sowie dem deutsch-norwegischen Regiekollektiv Ida Müller/Vegard Vinge/Trond Reinholdtsen und der Performancegruppe Gob Squad geben viel diskutierte Künstler ihr Theatertreffen-Debüt, die mit ihren künstlerischen Handschriften die aktuelle Theaterlandschaft prägen." Womit Büdenholzer natürlich unterschlägt, dass mit dem Hamburger Thalia, den Münchner Kammerspielen, dem Burgtheater und der nach Jahren der Irrelevanz wieder erstarkten Berliner Volksbühne vor allem alte Bekannte das diesjährige Theatertreffen prägen. Einzig das Theater Bonn ist eine echte Überraschung bei dieser Auswahl. (fis)


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