// Filmportal

Tristan und Isolde



Bewertung
Historiendrama
USA//123 Min.

Regie
John Reynolds
Darsteller
James Franco
Sophia Myles
Rufus Sewell

Start 18.5.2006
Verleih Kinowelt

Dieser Tristan ist kein Opernfilm, sondern ein Historienspektakel. Und eine ganz große Liebesgeschichte nach der mittelalterlichen Legende vom englischen Ritter, der angeblich im Kampf mit den Iren fiel. Sein Körper ward der See übergeben, jedoch in die Arme der irischen Prinzessin Isolde (Sophia Miles) gespült - dummerweise die Zukünftige des britischen Königs und Ziehvaters von Tristan (James Franco). Ihre verbotene Vereinigung bedroht das frisch vereinigte Königreich, was Romantik und letzten Endes einen Krieg nach sich zieht. Mit dem Liebestrunk und Feuerdrachen hat man auf Wagners geliebte Mystik verzichtet, zugunsten von politischen Ränkespielen, denen man durchaus aktuelle Bezüge zur krisengeschüttelten EU abgewinnen kann. Dass Tony und Ridley Scott nur als Produzenten fungieren, ist eine ebenso nachvollziehbare Entscheidung für den familienfreundlichen Markt wie die Verwendung neuer Musik statt der wagnerianischen Klassiker. Ein Ritterfilm mit einem mitreißend zwischen Freundschaft und Eifersucht zerissenem Rufus Sewell in der Rolle des Königs. (rk)



Zugabe

Mörderische Verlosung: Die „Morgenstern“-Hörspielserie

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