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The Namesake - Zwei Welten, eine Reise



Bewertung
Drama
IND/2006/122 Min.

Regie
Mira Nair
Darsteller
Kal Penn
Irfan Khan
Tabu
Jacinda Barrett

Start 7.6.2007
Verleih 20th Century Fox

Eine indische Familie in New York, die, zerrissen zwischen zwei Welten, zueinander findet: Die Geschichte von "The Namesake" wäre ein geradezu klassischer Stoff für eine Bollywood-Schmonzette. Aber Mira Nair ("Monsoon Wedding") macht sich zum Ziel, der neuerdings auch hierzulande tobenden Manie um die grellbunte und pathosreiche Ästhetik des Hindi-Kinos eine realistische Stimme entgegenzusetzen. Große Gefühle gibt es hier wie dort. Aber statt mit Gesang und Tanz glänzt Nairs zweistündiges Familienepos mit einer ruhigen Bildsprache, sorgsam gezeichneten Charakteren und der jederzeit einfühlsamen Schilderung komplizierter Verhältnisse. Gogol (Kal Penn) ist ein Kind indischer Eltern, aber benannt nach einem russischen Schriftsteller. Er wächst in den USA auf und ist auf der Suche nach seiner Identität, nach der Frau fürs Leben und dem richtigen Verhältnis zu seinen Eltern. In klaren Bildern und mit einfachen Dialogen erzählt Nair seine Geschichte - und damit auch vom Selbstfindungsprozess entwurzelter Menschen, von Assimilation, vom Festhalten an Traditionen, von der Auseinandersetzung mit der Moderne: Selten ist der Clash der Kulturen so unaufgeregt und sensibel auf die Leinwand gebracht worden wir hier. (to)



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