// Filmportal

The Dixie Chicks: Shut Up and Sing



Bewertung
Dokumentation
USA/2006/93 Min.

Regie
Barbara Kopple

Start 9.8.2007
Verleih Senator

Zur Erinnerung: Im März 2003, der Irak-Krieg schien bereits unausweichlich, beging Natalie Maines einen Fehler. Die Sängerin der Dixie Chicks ließ bei einem Konzert in London verlauten, sie sei beschämt, dass sie aus Texas stamme - dem Bundesstaat, aus dem auch Präsident George W. Bush kommt. Die eher scherzhaft gemeinte Ansage wurde schnell zum Politikum. Radiosender verbannten das Countrytrio aus ihrem Programm, Fans verbrannten ihre CDs und die Band erhielt Morddrohungen. "Shut up & sing" zeichnet akribisch nach, wie aus der erfolgreichsten Countryband Amerikas drei Staatsfeinde werden konnten, wie sich eine harmlose Meinungsäußerung zum Skandal auswuchs. Der Film ist nah dran an seinen Protagonistinnen, folgt der schwangeren Banjospielerin Emily Robinson mit Handkamera sogar zur Ultraschalluntersuchung. Die Nähe zu seinem Gegenstand ist aber auch seine Schwäche. Außenstehende kommen, außer einigen Radiomachern, kaum zu Wort. Stattdessen Ehemänner und Bandmitglieder, Manager und Mitarbeiter von Plattenfirmen - nur der innerste Kreis. Dass die Geschichte vom Aufstieg, Fall und Wiederaufstieg der Dixie Chicks nicht nur ein geradezu prototypisches Beispiel für Medienmechanismen und Strukturen des Popgeschäfts ist, sondern auch viel aussagt über Amerika; all das behauptet der Film nur, aber er zeigt es nicht. (to)



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