// Filmportal

Transsiberian



Bewertung
Thriller
D/GB/ESP/2008/105 Min.

Regie
Brad Anderson
Darsteller
Ben Kingsley
Woody Harrelson
Thomas Kretschmann

Start 11.12.2008
Verleih Universum

Für seinen bahnbrechenden Thriller "The Machinist" bekam Brad Anderson ein üppiges Quantum Lob und sein Hauptdarsteller Christian Bale im Vorfeld nichts zu essen. Auf mickrige 55 Kilo musste er für seine Rolle abmagern. Diesmal hat Anderson mehr Mitleid mit seinen Schauspielern, die während der Dreharbeiten lediglich dem sibirischen Winter trotzen mussten. Das Genre hat er allerdings nicht gewechselt. Die Amerikaner Roy (Woody Harrelson) und Jessie (Emily Mortimer) sitzen im transsibirischen Express von Peking nach Moskau. Draußen glänzt die verschneite Tundra Russlands, drinnen im gleichen Zugabteil hat der zwielichtige Polizist Grinko (Ben Kingsley) die Spur von Drogenschmugglern aufgenommen. Schon bald lädt er das naive Touristenpärchen zum Verhör in den Speisewagen ... In fast dokumentarischen Nahaufnahmen zeigt Anderson den weltberühmten Express als unwirschen Ort voller mürrischer Wodkatrinker und gebrandmarkter, ehemaliger Gulag-Arbeiter, die zwischen dem Teedampf des rumpelnden Samowars und defekten Bordtoiletten nicht unbedingt für die Unbeschwertheit des Reisens stehen. Erneut düster und klaustrophobisch inszeniert, ist der Film deutlich brutaler und weniger subtil als der Vorgänger. Das macht "Transsiberian" zum Teil gewöhnlich, trotz der geschickten Wendungen aber noch immer sehr sehenswert. (ds)



Zugabe

Mörderische Verlosung: Die „Morgenstern“-Hörspielserie

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