// Filmportal

Tintenherz



Bewertung
Fantasy
USA/GB/D/2008/106 Min.

Regie
Iain Softley
Darsteller
Eliza Bennett
Brendan Fraser
Paul Bettany

Start 11.12.2008
Verleih Warner Bros.

"Vergiss das Buch!", hatte Cornelia Funke der Drehbuchautorin gesagt - und die hat sich daran gehalten. Anders wäre Funkes knapp 600-seitiger Kinderfantasybestseller auch nicht in 106 Minuten Film zu quetschen gewesen. Die Geschichte von Mo (Brendan Fraser) und seiner Tochter Meggie (Eliza Hope Bennett) musste vereinfacht und um einige Nebenfiguren- und handlungen erleichtert werden, um nicht das Schicksal der frühen Potter-Verfilmungen zu teilen, die überfrachtet wirkten und in zu vielen Fragen auf das Buch verwiesen. Die meisten Kinogänger werden den ersten Teil der Tintenwelt-Trilogie kennen; der Band ging allein in Deutschland mehr als eine Million mal über den Ladentisch. Der Film von Regisseur Ian Softley kann aber auf eigenen Beinen stehen. Manche Schritte mögen staksig sein, wie der mit aller Macht viel Action generierende Showdown, insgesamt ist "Tintenherz" aber mehr Kür als Pflicht. Die Fabelwesen, die Zauberzunge Mo und später auch seine Tochter dank ihrer magischen Gabe aus Büchern herauslesen, und die ligurischen Kulissen, durch die sie von ebenjenen Bösewichten gejagt werden, sind nicht nur von der Detailiertheit eines "Harry Potter" inspiriert, sondern auch vom Charme tschechischer Märchenfilme. "Tintenherz" ist eindeutig für Kinder - dank seines nostalgischen Charmes und brillanter Schauspieler wie Oscar-Preisträgerin Helen Mirren als Tante Elinor wird der Film aber auch Kindgebliebene verzaubern. (kab)



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