// Filmportal

The Dust of Time



Bewertung
Familiendrama
D/F/I/R/G/2008/125 Min.

Regie
Theo Angelopoulos
Darsteller
Willem Dafoe
Bruno Ganz
Michel Piccolo

Start 29.10.2009
Verleih Filmwelt

Als roter Faden dienen ihm immer wieder die Themen Entwurzelung, Heimatlosigkeit und Identitätsfindung; doch einer klaren Inhaltsangabe widersetzen sich die Filme des griechischen Regisseurs Theo Angelopoulos seit jeher. Sein neues Werk ist ein Film im Film, der mit Metaebenen nur so um sich wirft. Regisseur A. (Dafoe), das Alter ego von Angelopoulos, stellt einen Film über seine Eltern Eleni und Spyros fertig. Arrangiert wie eine Traum- und Erinnerungsrhapsodie, begleiten wir die zwei durch diverse Stationen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die versponnene Struktur sorgt mitunter für das Gefühl, dass man zwei Zeit- und Raumebenen in einer Einstellung sieht. Doch auch, wenn der Film durchaus poetische Momente hat, finden diese meist im Vorbeigehen statt. Eher Nebensächliches dagegen rückt Angelopoulos in langen, stoischen Passagen in den Míttelpunkt, oft ohne Schnitte und Dialoge und unterlegt vom immergleichen Musikthema. Man bleibt ratlos und erschöpft zurück - und begreift das alles eher als künstlerische Fingerübung denn als Spielfilm. "Nichts geht zu Ende", sagt der namenlose Protagonist zu Beginn. Den Zuschauer beschleicht dieses Gefühl auch des Öfteren. (mcs)



Zugabe

Mörderische Verlosung: Die „Morgenstern“-Hörspielserie

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