// Filmportal

Babycall



Bewertung
Psychothriller
NO/2011/96 Min.

Regie
Pål Sletaune
Darsteller
Noomi Rapace
Kristoffer Joner
Vetle Qvenild Werring

Start 12.7.2012
Verleih NFP

Anna (Noomi Rapace) lebt in Angst. Unterstützt durch das Sozialamt hat sie für sich und ihren achtjährigen Jungen eine neue Wohnung bekommen, doch auch hier fühlt sie sich nicht vor ihrem gewalttätigen Ehemann sicher. Ist es Paranoia, übertriebener Mutterinstinkt oder berechtigte Sorge, dass sie ihren Sohn nicht allein in seinem Zimmer schlafen lässt? Dass sie ein Babyfon für den Jungen kauft, um beruhigter schlafen zu können? Dann aber hört sie damit unfreiwillig, wie in einer der Nachbarwohnungen des anonymen Wohnblocks ein anderes Kind misshandelt wird ... Pål Sletaune spielt in diesem bodenständigen Psychothriller versiert mit unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen und liefert uns einer Hauptfigur aus, der wir als Zuschauer bald nicht mehr trauen können. Für Noomi Rapace, seit ihrer Rolle als Lisbeth Salander in den Verfilmungen der "Millenium"-Trilogie auf schwierige Charaktere abonniert, ist "Babycall" ein darstellerischer Parfource-Ritt, den sie über weite Strecken im Alleingang zu stemmen hat - und mit Bravour meistert. (ascho)



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