// Filmportal

Wer’s glaubt wird selig





Komödie
D/2012/105 Min.

Regie
Marcus H. Rosenmüller
Darsteller
Christian Ulmen
Fahri Yardim
Marie Leuenberger

Start 16.08.2012
Verleih Constantin

Ski (Un)Heil in Hollerbach: In dem bayerischen Dorf, einst ein florierender Skiort, kommen keine Touristen mehr, weil kein Schnee fällt. Das liegt am Klimawandel, sagen die einen. Nein, es liegt an Gottes unterlassener Hilfeleistung, meinen die Frommeren. Da Hollerbach langsam auch die Bevölkerung davonläuft, steht nicht nur Georg (Christian Ulmen), der Wirt des örtliche Gasthofes, kurz vor der Pleite. Die Lösung aller Probleme kommt ihm, als er sich eines Abends endlich mal wieder der Fleischeslust mit seiner Frau Emilie (Marie Leuenberger) hingibt - und Emilies im Nebenzimmer wohnender, fanatisch gläubiger Mutter Daisy (Hannelore Elsner) ein riesiges Kruzifix auf den Kopf fällt, von der Wand gefegt von Georgs und Emilies Bettaktivitäten.

Kurzerhand weiht der findige Wirt seine Kumpels, Polizist Hartl, Bestatter Möslang, Metzger Fischer, Supermarktbesitzer Gumberger und Lehrer Pellhammer, in seinen Plan ein: Er will Daisy heiligsprechen lassen - und Hollerbach so zum Wallfahrtsort machen, in den die katholischen Touristen nur so strömen. Gesagt, getan. Georg fährt heimlich Rom und stößt im Vatikan durch Zufall auf den Papst höchstpersönlich. Der heilige Vater schickt den trotteligen Pater Paolo (Fahri Yardim) nach Hollerbach, damit dieser die vermeintlichen Wunder der heiligen Daisy mit eigenen Augen sieht und die Sache überprüft. Doch Pater Paolo verdirbt sich den Magen, und da er sowieso schon keinen guten Stand bei der Kirche hat und dieser Auftrag seine letzte Chance ist, schickt er seinen Zwillingsbruder Vincenzo (ebenfalls Yardim) anstatt seiner nach Bayern - Vincenzo allerdings ist ein Charmeur und Gigolo ...

Zeitgleich entwenden Georg und Kumpanen Daisys steifen Körper, und Emilies Schwester Evi (Lisa Maria Potthof) kehrt zur Beerdigung in ihren Heimatort zurück, aus dem sie einst Hals über Kopf geflohen war, weil sie in einem Porno mitgespielt und es sich mit der Familie verscherzt hatte. Paolo alias Vincenzo allerdings kann so gar keine Abneigung für die vom Glauben abgefallene, bildhübsche Sünderin aufbringen, im Gegenteil. Und während Georg und die Jungs an ihrem finalen Wunder arbeiten, das einen Überfall, Kunstblut und zwei Pistolen beinhaltet, macht sich der wiedergenesene Paolo auf den Weg über die Alpen, um Vincenzo abzulösen ...



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