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77 Bombay Street // Indierock
Obwohl - oder womöglich gerade weil - bei den Schweizern 77 Bombay Street alle Mitglieder texten und singen, gelingt ihnen eine stimmige Mischung. Sie runden die Ecken und Kanten von voluminös-kraftvollen Britrocksongs mit umschmeichelndem Folk ab. Ihre absolute Hingabe an Melodien, die von verträumterer Anschmiegsamkeit nicht sein könnten, ist definitiv die Gemeinwaffe der vier Brüder.
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Asaf Avidan // Folkrock
Das androgyne Falsett des israelischen Musikers Asaf Avidan ist in der Lage, breiteste Klangspektren abzudecken. Das lässt er sich auch nicht nehmen und veröffentlichte bisher sowohl eine rockige Folkplatte als auch ein nahbares Akustikalbum. Auf seinem aktuellen Longplayer "Different Pulses" bringt er das Beste aus beiden Welten elektronisch verziert zusammen.
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Balkan Beat Box // Balkanbeat
Herzlich willkommen im Klangkabinett von Balkan Beat Box. Es erwartet Sie eine tanzbare, urbane Klangcollage von wahrlich internationalem Flair: Balkanbläser, elektronische und HipHop-Beats sowie Klezmer und folkloristische Sounds werden zu einer flamboyanten Partymelange fusioniert, deren extensives Wesen erst bei den Liveauftritten der notorischen Anheizer voll und ganz nutzbar gemacht wird - dann allerdings auch, bis niemand mehr kann.
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Bauchklang // Vocalgroove
Klar, man könnte das Vokalakrobatenquintett Bauchklang als A-capella-Gruppe bezeichnen - das wird den Österreichern allerdings kaum gerecht. Gänzlich ohne Hilfsmittel schaffen sie Soundmixturen aus Genres wie HipHop, Drum’n’Bass und Weltmusik, die in ihrer Dichte und Vielschichtigkeit mindestens eine komplette Band vermuten lassen.
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David Lemaitre // Folktronika
Verhallt und gedoppelt schwebt eine Stimme im Raum, dazu ertönen Akzente gezupfter Gitarren. Die Stimme gehört: David Lemaitre, geboren in Bolivien, ansässig in Berlin. Lemaitre macht Musik für die Seele, fragil und zuweilen von einer Brüchigkeit, die man sonst vom schwedischen Singer/Songwriter José Gonzalez kennt. Und dann, ganz unerwartet, erhebt sich die Stimme zu Geige und Elektronik und durchdringt Raum, Mark und Bein.
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Emmylou Harris & Rodney Crowell // Songwritercountry
Die Musiker Rodney Crowell und Emmylou Harris kennen sich bereits eine ganze Weile. In den 1970ern spielte Crowell in Harris’ Hot Band. Heute begegnen sie sich gänzlich auf Augenhöhe und veröffentlichen ein zwölf Duette umfassendes Kollaborationsalbum. Eine Verschmelzung seiner selbstsicheren und doch beinahe zaghaften mit ihrer warmen, durch und durch countrygefärbten Stimme - gut, dass das geklappt hat!
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Fabian von Wegen // Poprock
Was bei Fabian von Wegen gern mal als typisches Singer/Songwriter-Liedgut beginnt, verwandelt sich schnell in schmissigen, beseelten Poprock. Eingespielt wurde sein Debütalbum live mit einem unter anderem aus Hammondorgel, Kontrabass und Trompeten bestehenden Instrumentarium. Anleihen bei Swing und das frische Aufspielen des Twentysomethings beweisen, was schon der Albumtitel "Emotionale Zitrone" andeutet: Verkniffener Ernst muss draußen bleiben.
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Glasperlenspiel // Elektropop
Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg sind nicht nur privat ein Paar - gemeinsam bilden sie auch das höchst erfolgreiche Elektropopduo Glasperlenspiel. Die beiden haben sich zwar nach einem Roman von Hermann Hesse benannt, ihre wilde, tanzbare Musik allerdings spricht eindeutig die Sprache des neuen Jahrtausends. Und die Verträumtheit, die ihren Texten innewohnt, die ist ohnehin zeitlos.
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Irma // Soulpop
Irma ist gerade einmal Mitte Zwanzig, trägt ihre Melange aus Soul und Pop aber so vielfältig und selbstsicher vor, als sei sie bereits ewig dabei. Von mädchenhaftem Singsang über sinnierende Prosa bis hin zu Soulgesang reicht ihre Bandbreite. Und auch wenn Irma auf ihrem Debütalbum "Letter to the Lord" die gedämpften Töne nicht scheut, ist es vor allem die in Musik übersetzte Lebensfreude, die die Wirkung ihrer Songs ausmacht.
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Joe Cocker // Poprock
Joe Cocker muss man mit Begriffen wie dem sprichwörtlichen alten Eisen gar nicht erst kommen. Alben raushauen, Platin einheimsen: Für den 68-Jährigen ist das noch immer Tagesgeschäft. Nix mit Greatest-Hits-Alben - Cocker scheint das Studio noch immer ebenso sehr zu lieben wie die Bühne und kommt mit neuem Material und alten Klassikern nun auf ausgedehnte Deutschlandtour.
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Lily Dahab // Songwriterfolklore
Bevor es die Sängerin Lily Dahab nach Berlin verschlug, machte sie bereits in Buenos Aires Musik und stand in Barcelona als Musicaldarstellerin auf der Bühne. Auch ihre Songs im Spannungsfeld zwischen zarten Songwriterklängen, argentinischem Rock und Folklore zeichnen das vielseitige Bild einer musikalischen Weltbürgerin.
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Makeshift Innocence // Rootspop
"Wir haben die Pinguine zum Fliegen gebracht", sagte Jesse-James Cameron, Sänger und eine Hälfte von Makeshift Innocence, nach einem Liveauftritt, der die anwesenden Kritiker überzeugt hatte. Cameron und Tammy Amstutz haben sich in Kanada mit ihrem emotional-getragenen, von Reggae-Vibes durchdrungenem Pop längst in die Herzen von Musikfans gespielt. Nachdem sie mit "All you need is Love" die deutschen Radios erobert haben, sind nun auch die hiesigen Bühnen dran.
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OMD // Synthiepop
In den 1980ern und 1990ern wurden OMD zu Heroen des New Wave. Dann verschwanden sie von der Bildfläche. 2010 beschlossen sie, ihre Geschichte mit dem neuen Album "Modern History" fortzusetzen. In den Diskonebelschwaden wabert aber noch immer der Synthiezauber aus den Anfangstagen der Briten und fordert mal zum innigen Engtanz, mal zum realitätsvergessenen Beineschütteln auf.
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P!nk // Pop
Bei der charmanten Rockgöre P!nk hat sich einiges getan: Versöhnung mit Ehemann Carey Hart, Babyglück ... Heißt das, es gibt auf ihrer neuen Platte "The Truth about Love" nun Schmusimusi? Von wegen. Das Album ist mal wieder eine musikgewordene Konfettikanone, pendelt tanzbar zwischen Rock und Pop - und klingt einfach 100 Prozent nach P!nk.
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Rocky Votolato im Duo mit Cody Votolato // Songwriter-Americana
Die Songs des Singer/Songwriters Rocky Votolato sind auf das Nötigste heruntergebrochen und ziehen aus eben dieser Spärlichkeit ihre atmosphärische Kraft. Der Mann aus Seattle wandelt gleichsam auf den Pfaden klassischer Americana-Traditionen wie zeitgemäßen Indiefolks und verbindet seine Kompositionen in zeitloser Manier. Und zwar so sanft, dass man als Unterstützung nicht gerade seinen Bruder Cody erwartet hätte, der früher bei der Hardcore-Formation The Blood Brothers die Gitarre schwang.
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Roller Trio // Nu Jazz
James, Luke und William alias Roller Trio sind definitiv angetreten, den Jazz von seinem angestaubten Image zu befreien. Während Bläser und Perkussion den Ton angeben, laufen im Hintergrund elektrische Gitarren mit, die sich immer wieder verhalten aufbäumen. Mit Hilfe von sphärisch-synthethischen Klängen gelingt den Briten so eine sanft hypnotische Melange, die mitunter von clever gesetzten Störakzenten durchzuckt wird.
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Sean Paul // Dancehall
Laut eigenen Angaben ist unter den Ahnen Sean Pauls sogar ein Pirat zu finden. Der 40-jährige Musiker, den man problemlos als King of Dancehall bezeichnen darf, entert auch heute noch - allerdings Charts und Clubs. Dabei geht es mit elektronischen, rhythmusgetriebenen Dancebeats zwar nicht unbedingt ruhiger zu, wohl aber ausgelassener und friedlicher.
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Silly // Poprock
Silly sind relevant wie eh und je. Ihr unlängst erschienenes Album "Kopf an Kopf" stieg auf Platz 2 der Charts ein und beweist, dass ihr zwischen Moll und Lebensfreude pendelnder Poprock noch immer Tausenden aus der Seele spricht. Die Berliner Kultband inszeniert mit klassischem Rockinstrumentarium textlastige Songs mit Hang zum lyrischen Drama - und trifft damit noch immer den richtigen Nerv.
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The Hirsch Effekt // Artcore
Als The Hirsch Effekt vor drei Jahren ihr Debüt vorlegten, fuhren sie damit höchste Lobpreisungen ein - mit ihrem Zweitling "Holon : Anamnesis" im vergangenen Jahr erst recht. Kein Wunder: Der Artcore-Entwurf der Hannoveraner ist clever aus diversen Stilen zusammengefrickelt. Ob Doom, Punk oder Metal, The Hirsch Effekt haben sich den harten Genres verschrieben und verarbeiten in ihren Stücken ebenso gnadenlos Persönliches, wie sie ihre Instrumente wundspielen.
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Thomas Godoj // Poprock
Wer die DVD "Live ausm Pott" des Recklinghauseners Thomas Godoj gesehen hat, weiß, was bei seinen Konzerten abgeht: Den ohnehin geradlinigen Rockstücken wird ebenso wie den gelegentlichen Balladen noch ordentlich Schub verpasst. Ohne Schnörkel und Brimborium verliert sich der 35-Jährige in seinen Songs. Und bei seinem Lieblingshobby Stagediving auch gern mal im Bad in der Menge.
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Tim Burgess // Lo-Fi-Pop
Bekannt wurde Tim Burgess als Sänger der britischen Band The Charlatans. Heute verdingt er sich nebenbei als DJ und ist Mitglied der Formation The Chavs, der außerdem Carl Barât von den Dirty Pretty Things, Andy Burrows von Razorlight sowie Martin Duffy von Primal Scream angehören. Achja, und er ist solo mit Nashville-geprägtem Lo-fi-Pop unterwegs, der Hochglanz meidet und lieber in Richtung 1960er späht.
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Weiter // Elektropop
Die Münchener Band Weiter formiert sich um das Frontduo Martine-Nicole Rojina und Oliver Wrage. Sie stammt aus dem Dunstkreis der Wiener Erfolgsproduzenten Kruder und Dorfmeister, er feierte jüngst noch mit der Blasmusiktruppe LaBrassBanda Erfolge. Gemeinsam machen sie das Beste aus ihren Erfahrungen und verschmelzen Bläser mit fluffigem, deutschsprachigem Elektropop zu einem höchst tanzbaren Amalgam.
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