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Essen // Museum Folkwang

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen

Stadtplanansicht
fon: 0201-884 53 14
e-mail: info@museum-folkwang.essen.de
website: http://www.museum-folkwang.de

Museum Folkwang
Der Name Folkwang ist äußert populär, weniger bekannt ist wohl, dass dieser auf den altnordischen Begriff Folkvangar für Volkshalle zurückgeht. Gegründet wurde das Museum 1902 in Hagen vom damaligen Kunstgeschichtsstudenten Karl Ernst Osthaus, der eine Erbschaft dafür investierte. In kürzester Zeit entwickelte es sich zu einem wegweisenden Museum für moderne Kunst, zeigte erstmals in Deutschland Werke von Cézanne, Gaugin oder Matisse. Nach dem Tod des Gründers zog die Sammlung 1922 nach Essen und wurde mit dem dortigen Museum vereint. Großen Schaden erlitt die Sammlung während des Dritten Reichs: Etwa 1 400 Werke galten als entartet, wurden zerstört und verkauft, und nach dem Zweiten Weltkrieg blieben nur noch Ruinen. Man bemühte sich zunächst vor allem um Rückkäufe und vergrößerte die Sammlung dann massiv. Seit 2010 erweitert der Neubau von David Chipperfield das Museum, das heute zu den renommiertesten deutschen Kunstmuseen gehört.

Museum Folkwang, Im Farbenrausch, Ernst Ludwig Kirchner, Henri Matisse, André Derain, Maurice de Vlaminck,Gabriele Münter, Franz Marc
17.10.2012

Besucheransturm auf Essener Ausstellung "Im Farbenrausch"

Bereits nach zwei Wochen zählt das Museum Folkwang knapp 30 000 Besucher bei seiner aktuellen Ausstellung "Im Farbenrausch". Diese thematisiert die Gegenüberstellung Werke deutscher und russischer Expressionisten, des Norwegers Edvard Munch sowie der Anhänger des Fauvismus. Diese Bewegung der klassischen Moderne hatte ihren Ursprung in der französischen Avantgarde des 20. Jahrhundert. Zu ihren Vertretern, den so genannten Fauves, zählten unter anderem Künstler wie Henri Matisse, André Derain und Maurice de Vlaminck. Der Fauvismus stellte künstlerisch das Zusammenspiel der Farben und die Darstellung des Raumes in den Vordergrund. Dies hatte großen Einfluss auf Arbeiten deutscher Expressionisten, unter ihnen Ernst Ludwig Kirchner, Gabriele Münter oder Franz Marc. Die Werke können noch bis zum 13. Januar nächsten Jahres besichtigt werden.

Die Abbildung zeigt Volker Heck (Leiter Unternehmenskommunikation RWE), Dr. Sandra Gianfreda, (Kuratorin der Ausstellung), Prof. Ute Eskildsen, (Interimsdirektorin Museum Folkwang) und Dr. Mario-Andreas von Lüttichau (Kurator der Ausstellung) vor Hermann Max Pechsteins "Sitzendes Mädchen/Sitzender weiblicher Akt" (1910). (su)


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