Hamburg // Deichtorhallen
fon: 040-32 10 30
website: http://www.deichtorhallen.de
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Es wurde höchste Zeit, dass die Hansestadt ein Museum für zeitgenössische Kunst bekam. Galeristen brachten bereits 1985 ihren Unmut durch eine Protestausstellung zum Ausdruck. 1989 war es endlich so weit: In den ehemaligen Großmarkthallen für Obst, Gemüse und Blumen, die durch den Kunstmäzen Kurt A. Körber umgestaltet wurden, eröffnete die erste Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunst in Hamburg, die heute sogar zu den größten Europas zählt. Die nördliche Halle für aktuelle Kunst mit ihren offenen Stahlkonstruktionen ermöglicht spektakuläre Großausstellungen, die möglichst gemeinsam mit den Künstlern entwickelt werden und an die sich die Architektur jeweils durch intime Räume oder offene Hallen anpasst. In der südlichen Halle ist seit 2005 das Haus der Photographie beheimatet, dessen Kernstück die Sammlung F.C. Gundlach ist. Seit Anfang 2011 erweitert mit der Sammlung Falckenberg in Harburg ein dritter Standort das Spektrum der Gegenwartskunst.
Foto: © Ingo Taubhorn | www.deichtorhallen.de






