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Köln // Comedia

Comedia
Vondelstraße 4-8
50677 Köln

Stadtplanansicht
fon: 0221-88 87 72 22
website: http://www.comedia-koeln.de

Comedia
Im Jahr 2009 nahm das COMEDIA Theater in der ehemaligen "Feuerwache Süd" den Vorstellungsbetrieb auf - und präsentiert seitdem Eigenproduktionen in den Bereichen Kindertheater und Junges Theater, hochkarätige Gastspiele aus Kabarett & Comedy sowie Theater, Tanz und Konzerte für junges wie erwachsenes Publikum. Im historischen Teil des Gebäudekomplexes, der denkmalgeschützten "Wagenhalle", ist ein Gastronomiebetrieb untergebracht, der durch großzügige, weiträumige und helle Ausstattung besticht.

Comedia // Aktuelles Programm

    Gernot Hassknecht:
    Foto: www.hajoheist.de

    Satire und Polemik

    "Sich aufregen kann man nicht den Amateuren überlassen", sagt Gernot Hassknecht sich und regt sich jeden Freitagabend für die ZDF-Satiresendung "heute-show" über irgendein neues blödes Thema auf. Zuletzt kotzte er nach dem dritten Zitat aus Karl-Theodor zu Guttenbergs neuem Buch "Vorerst gescheitert" ins Buch rein und knallte es zu, dass die grünen Brocken nur so spritzten. Und weil seine Hasstiraden, die regelmäßig abgebrochen und vom ZDF-Störbild abgelöst werden müssen, beim Publikum so gut ankommen, hat Hajo Heist seine Figur Gernot Hassknecht jetzt auch auf Reisen geschickt. "Das Hassknecht-Prinzip. In zwölf Schritten zum Choleriker" heißt das abendfüllende Programm, wobei der Kenner sich fragt: wieso zwölf gottverdammte Schritte? Das macht der Hassknecht doch in einem!


    Uhr // Comedia // Köln

    Ulan & Bator:
    Foto: Sandra Klein

    Comedy

    Ist es eine Kapitulationserklärung, wenn Volker Pispers über Ulan & Bator sagt: "Kabarettisten lesen die Zeitung - Ulan & Bator machen Kunst"? Vielleicht nicht. Aber das Eingeständnis, dass die Herren Frank Smilgies und Sebastian Rüger alle gängigen Konventionen dieses Kabaretts sprengen und was völlig Neues auf die Beine stellen. Sequenzen, Szenen, Minidialoge: Alles, was vorher einstudiert wurde, spielen die beiden nach Lust und Laune mal so und mal anders, mal in dieser Reihenfolge, mal in jener. Aussage? Hm. Schwer zu sagen. Haltung? Vielleicht die, unterhalten zu wollen. Alle Genren der Kultur und der Kunst werden so durchgearbeitet, und irgendwann bleibt der Zuschauer erschöpft, aber zufrieden zurück.


    Uhr // Comedia // Köln

    Annamateur & The Beuys:
    Foto: www.annamateur.de

    Musikkabarett

    Statt einer Ankündigung erst mal nur Fragen: Wer sind The Beuys? Die Jungs von Außensaiter, also Stephan Braun oder Christoph Schenker am Cello und Samuel Halscheidt an der Gitarre? Oder die Jungs von Zärtlichkeiten mit Freunden wie beim Programm "Dreckiges Tanzen"? Mehr Fragen als Aussagen auch hinsichtlich des Programms: Was singt die Jazzröhre mit der wuchtigen Stimme diesmal? Lieder und Cover, ja klasse, das ist ne tolle Ansage! Und dass die Antidiva tanzt, schreit, und spontant: geschenkt, das ist keine Auskunft! Statt dessen kommt die Aufforderung, sich hinzugeben. Bei Zuwiderhandlung sterbe ein Cis. Ja danke auch.


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    Matthias Egersdörfer und Martin Puntigam:
    Foto: Lukas Beck

    Kabarett

    Den Österreicher Martin Puntigam, ein abgebrochener Mediziner, kennt man auch als Solokabarettisten, hierzulande vor allem aber als Mitglieder der Science Busters, das ist ein Wiener Kabaretttrio, das uns die Welt der Wissenschaft kabarettistisch erklärt. Den Franken Matthias Egersdörfer kennen wir als begnadeten Publikumsbeschimpfer und komischsten schlechtgelaunten Kabarettisten Deutschlands. Gemeinsam wollen die beiden erstmals "der groben Publikumsdrangsalierung" abschwören. Wie das gehen soll? Ich habe keine Ahnung. Um es noch deutlicher auszudrücken: Ich bin ratlos. Doch warum soll man nicht ein bisschen Vertrauensvorschuss investieren? Schließlich gehören die beiden zum Besten, was der deutschsprachige Raum in der Kleinkunst zu bieten hat. Und immerhin versprechen die beiden nicht weniger als die Erlösung, wovon auch immer.


    Uhr // Comedia // Köln

    Frank Goosen:

    Komische Literatur

    "Geschichten von unterwegs" heißt der Untertitel von Frank Goosens aktuellem Programm, das vom modernen Menschen handelt, der ständig nur unterwegs ist. Schön, wie Goosen sich mit "Durst und Heimweh" an das Sprichwort "Durst ist schlimmer als Heimweh" anlehnt und konstatiert: "Am schlimmsten ist beides gleichzeitig!" Noch schöner aber ist es, wenn er seine Omma - was Goosen gerne tut - zu Wort kommen lässt. Sie gehört wie die Figuren Süli, Pommes, Mücke und Theo zum festen Personal des Schriftstellers, der sich durch seine liebenswert-komischen Geschichten längst übers Ruhrgebiet hinaus bekannt gemacht hat.


    Uhr // Comedia // Köln

    Florian Schroeder:
    Foto: Frank Eidel

    Kabarett

    Was Soziologe und Systemtheoretiker Niklas Luhmann mal die Reduzierung von Komplexität nannte und jedem von uns abverlangte, das erledigt im Zeitalter des Overkills an Komplexität ein Kabarettist. "Entscheidet euch!" ruft uns Florian Schroeder angesichts seines neuen Programms entgegen und hat gleich Vorschläge zur Hand. Zu Hause bleiben oder ausgehen? Kein Problem: Schroeder dekliniert für uns die Situation durch und trifft die Entscheidung. Oder ist sie schon gefallen? Schließlich sitzen wir gerade bei Schroeder in der Vorstellung! Ach was, zu kompliziert, nächste Frage: Mieten oder kaufen? Auch kein Problem, sagt Schroeder, Hauptsache, wir entscheiden uns, bevor wir uns zu sehr kundig gemacht haben, denn: Zu viele Optionen und zu viel Wissen legen uns nur lahm. Schroeder lehrt uns den Mut zur Wissenslücke und zur Entscheidung aus dem hohlen Bauch heraus. Hingehen? Aber ja doch, nicht lange überlegen!


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  • Nessi Tausendschön:
    Foto: Uwe Würzburger

    Kabarett

    Ob in ihren Texten oder gemeinsam mit Multiinstrumentalist William Mackenzie (Gitarre, Banjo, Slide und Drums) in ihren Songs: Diesmal geht es der Kabarettistin Nessi Tausendschön ums Vergessen. Genauer gesagt: um das Beneidenswerte daran, vergessen zu können. Darum, dass wir medial nur noch überleben können, weil wir unseren Spamfilter rigoros hochgefahren haben. Natürlich dürfen wir nicht alles vergessen, es gibt ja noch wichtige Dinge im Leben. Und um die kümmert sich die Tausendschön in ihrem aktuellen Programm. In ihrem gewohnten Hang zur Emotionalität geht sie dabei bis hin zur Sinnsuche - stellvertretend für uns alle.


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  • Nessi Tausendschön:
    Foto: Uwe Würzburger

    Kabarett

    Ob in ihren Texten oder gemeinsam mit Multiinstrumentalist William Mackenzie (Gitarre, Banjo, Slide und Drums) in ihren Songs: Diesmal geht es der Kabarettistin Nessi Tausendschön ums Vergessen. Genauer gesagt: um das Beneidenswerte daran, vergessen zu können. Darum, dass wir medial nur noch überleben können, weil wir unseren Spamfilter rigoros hochgefahren haben. Natürlich dürfen wir nicht alles vergessen, es gibt ja noch wichtige Dinge im Leben. Und um die kümmert sich die Tausendschön in ihrem aktuellen Programm. In ihrem gewohnten Hang zur Emotionalität geht sie dabei bis hin zur Sinnsuche - stellvertretend für uns alle.


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