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Köln // Comedia

Comedia
Vondelstraße 4-8
50677 Köln

Stadtplanansicht
fon: 0221-88 87 72 22
website: http://www.comedia-koeln.de

Comedia
Im Jahr 2009 nahm das COMEDIA Theater in der ehemaligen "Feuerwache Süd" den Vorstellungsbetrieb auf - und präsentiert seitdem Eigenproduktionen in den Bereichen Kindertheater und Junges Theater, hochkarätige Gastspiele aus Kabarett & Comedy sowie Theater, Tanz und Konzerte für junges wie erwachsenes Publikum. Im historischen Teil des Gebäudekomplexes, der denkmalgeschützten "Wagenhalle", ist ein Gastronomiebetrieb untergebracht, der durch großzügige, weiträumige und helle Ausstattung besticht.

Comedia // Aktuelles Programm

    Sebastian 23:
    Foto: Christoph Neumann

    Kabarett

    Er ist eigentlich Poetry Slammer, aber wenn Sebastian23 sein abendfüllendes Programm bringt, nennt er Kabarett, was er macht. Genaue Grenzen kann man eh nicht mehr ziehen, seit immer mehr Slammer und Liedermacher die Genres aufmischen. 2007 hat Sebastian23 die deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften gewonnen, 2010 den Prix Pantheon in der Sparte "Frühreif und verdorben". Er moderiert Slams, gründete in Dortmund gemeinsam mit Andy Strauß einen Leseclub und macht ständig neue Soloprogramme. Aktuell ist er mit "Popcorn im Kopfkino" auf Tour.


    Uhr // Comedia // Köln

  • Uhr // Kabarett/Comedy // Comedia // Köln

  • Florian Schroeder:
    Foto: Frank Eidel

    Kabarett

    Was Soziologe und Systemtheoretiker Niklas Luhmann mal die Reduzierung von Komplexität nannte und jedem von uns abverlangte, das erledigt im Zeitalter des Overkills an Komplexität ein Kabarettist. "Entscheidet euch!" ruft uns Florian Schroeder angesichts seines neuen Programms entgegen und hat gleich Vorschläge zur Hand. Zu Hause bleiben oder ausgehen? Kein Problem: Schroeder dekliniert für uns die Situation durch und trifft die Entscheidung. Oder ist sie schon gefallen? Schließlich sitzen wir gerade bei Schroeder in der Vorstellung! Ach was, zu kompliziert, nächste Frage: Mieten oder kaufen? Auch kein Problem, sagt Schroeder, Hauptsache, wir entscheiden uns, bevor wir uns zu sehr kundig gemacht haben, denn: Zu viele Optionen und zu viel Wissen legen uns nur lahm. Schroeder lehrt uns den Mut zur Wissenslücke und zur Entscheidung aus dem hohlen Bauch heraus. Hingehen? Aber ja doch, nicht lange überlegen!


    Uhr // Comedia // Köln

    Alfred Dorfer:
    Foto: peterrigaud.com

    Kabarett

    Alfred Dorfer ist neben Josef Hader der bekannteste Kabarettist Österreichs. Im Vergleich zu Hader, der in seinem Bühnenprogramm ganze Geschichten erzhält, macht Alred Dorfer ein formal eher klassisches Kabarett, lädt es inhaltlich aber mit Themen auch weit jenseits des üblichen Kabarettspektrums auf. Da wird über das Phänomen der Wahrheit gerätselt, die Existenz Österreichs in Frage gestellt und schon mal mit Hilfe Ratzingers die gesammelten Probleme gelöst. Und keine Sorge bei Auftritten nordlich von Nürnberg: Selbst heute noch halten sich österreichische Künstler an den Erlass von Reichspropagandaminister Goebbels, wonach Sie in Deutschland ohne Diphtonge sprechen müssen, damit sie verstanden werden.


    Uhr // Comedia // Köln

    Ulan & Bator:
    Foto: Sandra Klein

    Comedy

    Ist es eine Kapitulationserklärung, wenn Volker Pispers über Ulan & Bator sagt: "Kabarettisten lesen die Zeitung - Ulan & Bator machen Kunst"? Vielleicht nicht. Aber das Eingeständnis, dass die Herren Frank Smilgies und Sebastian Rüger alle gängigen Konventionen dieses Kabaretts sprengen und was völlig Neues auf die Beine stellen. Sequenzen, Szenen, Minidialoge: Alles, was vorher einstudiert wurde, spielen die beiden nach Lust und Laune mal so und mal anders, mal in dieser Reihenfolge, mal in jener. Aussage? Hm. Schwer zu sagen. Haltung? Vielleicht die, unterhalten zu wollen. Alle Genren der Kultur und der Kunst werden so durchgearbeitet, und irgendwann bleibt der Zuschauer erschöpft, aber zufrieden zurück.


    Uhr // Comedia // Köln

    Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie:
    Foto: Wiebke Eymess

    Kabarett

    "Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie" ist eine norddeutsche Redensart, die benutzt wird, wenn etwas furchtbar schiefgegangen und eigentlich nicht mehr zu retten ist. "Was", fragt also das gleichnamige Kabarett-Duo, "wenn alles, was sich der Mensch seit seiner Vertreibung aus dem Paradies aufgebaut hat, ein Fehlschluss war?" In ihrem Programm "Paradiesseits" stellen Wiebke Eymess und Friedolin Müller vermeintliche Errungenschaften der Zivilisation auf den Prüfstand - mal wortreich, mal musikalisch, immer lebensklug und mit bissigem Humor.


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    Torsten Sträter:
    Foto: Sybille Ostermann

    Poetry Slam

    Ja wie stellt man den Typen jetzt vor? Torsten Sträter schreibt zwar lustige Texte und liest die auch vor, ist also so was wie ein Poetry Slammer. Andererseits schreibt der Mann auch Horrorgeschichten, und eine solche Kombination ist mir bislang noch nicht untergekommen. Drittens - und das toppt jetzt alles - wurde er vor kurzem mit dem Passauer Scharfrichterbeil ausgezeichnet, einem Preis, der sonst nur an Kabarettisten geht. Damit ist das Chaos perfekt, und es bleibt ihnen nur noch eines, um rauszukriegen, was dieser Tosten Sträter eigentlich so macht: Sie müssen in seine Veranstaltung kommen.


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    Rolf Miller:
    Foto: Guido Schröder

    Kabarett

    Hanebüchene Welterklärungsmuster nicht im Ansatz schlüssig ausdrücken zu können und damit Sinnzusammenhänge herzustellen: Das schafft nur einer. Rolf Miller, der verbale Rohrkrepierer, der den Schlag nicht hört, kommt mit neuem Programm auf Tour. Und wieder können wir ihm beim meisterhaften Stottern, beim verbalen Scheitern jenseits aller Verzweiflung zuschauen und -hören, und eines ist dabei sicher: Millers Held merkt nix, der lebt im Zustand der intellektuellen Unschuld.


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  • Uhr // Kabarett/Comedy // Comedia // Köln

  • Max Goldt:
    Foto: Billy & Hells

    Komische Lesung

    Max Goldt ist ein begnadeter Meister der kurzen Form, seine Texte Kolumnen zu nennen fast schon ein Sakrileg: Sie sind mehr, ist ihr Ansatz doch so intelligent, wie ihre Form komisch ist. Sie sind: Kunst. Literatur. Das Wort Kolumne wird dem überhaupt nicht gerecht. Umso erstaunlicher ist, dass Max Goldt fast ständig unterwegs ist und seine Texte deshalb meist auch irgendwo in einem Hotel oder ICE schreibt. So verwundert es auch nicht, dass er gleich zu Beginn seiner neuen Tour eine Doppel-CD gleichen Namens rausbringt: "Schade um die schöne Verschwendung!" Bringt er jetzt die Reihenfolge durcheinander, oder benimmt sich Max Goldt schlicht wie ein Popstar, der auf der Tour sein neues Produkt promotet? Ich gebe die Frage an Sie weiter.


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    Volker Pispers:

    Kabarett

    Dass Kabarettisten gerne Recht haben, ist eine Binsenweisheit. Volker Pispers legt Wert darauf, dass er im Lauf seiner fast 25-jährigen Bühnenkarriere ständig Recht hatte, und das lässt er seine Fans auch im aktuellen Programm "Bis neulich" deutlich wissen. Wundern muss das nicht, Pispers ist schließlich studierter Lehrer. Man kann ihn wie alle seiner Berufskollegen für seinen Frontalunterricht kritisieren, immerhin aber hat er ein Themenspektrum wie vielleicht gerade noch Georg Schramm. Und man kann sich sicher sein: Jedes Thema ist politisch.


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    Josef Hader:
    Foto: Udo Leitner

    Kabarett

    In "Hader spielt Hader" spielt Hader Teile aus seinen Programmen "Privat" und "Im Keller". Und man darf sicher sein: Wie auch in "Hader muss weg" ist der Humor so morbide wie immer bei diesem schlechtgelaunten Österreicher. Mit seinem szenischen Kabarett hat sich Hader bereits vor Jahren in die deutschsprachige Bundesliga der Kleinkunst gespielt, während viele Krimifans eher den Schauspieler kennen als den Kabarettisten, nicht zuletzt aufgrund der Wolf-Haas-Verfilmungen, in denen Hader den schrägen Helden Brenner spielt, der immer in die seltsamsten Kriminalfälle verwickelt wird.


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    Josef Hader:
    Foto: Udo Leitner

    Kabarett

    In "Hader spielt Hader" spielt Hader Teile aus seinen Programmen "Privat" und "Im Keller". Und man darf sicher sein: Wie auch in "Hader muss weg" ist der Humor so morbide wie immer bei diesem schlechtgelaunten Österreicher. Mit seinem szenischen Kabarett hat sich Hader bereits vor Jahren in die deutschsprachige Bundesliga der Kleinkunst gespielt, während viele Krimifans eher den Schauspieler kennen als den Kabarettisten, nicht zuletzt aufgrund der Wolf-Haas-Verfilmungen, in denen Hader den schrägen Helden Brenner spielt, der immer in die seltsamsten Kriminalfälle verwickelt wird.


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    Thomas Reis:
    Foto: Thomas Reis

    Kabarett

    Nach seinen Erfolgsprogrammen "Gibt’s ein Leben über 40?" und "Machen Frauen wirklich glücklich?" beschäftigt sich Kabarettist Thomas Reis erneut mit den trivialen Dingen des Lebens. Sein aktuelles Programm "Und sie erregt mich doch" entstand in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Joe Knipp. Seit 1989 bilden die beiden ein eingespieltes Team, dem es immer wieder gelingt, Anekdoten aus dem Alltag mit philosophischem Überbau zu versehen. Diesmal geht es um die Liebe. Konkret: die Liebe zwischen Mensch und Welt, zwischen Mann und Bier, Frau und Tier, Geld und Gier. Jede Ebene bearbeitet Reis auf kluge und humorvolle Weise, ohne sich in langatmigen Erzählmustern zu verlieren.


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    Thomas Reis:
    Foto: Thomas Reis

    Kabarett

    Nach seinen Erfolgsprogrammen "Gibt’s ein Leben über 40?" und "Machen Frauen wirklich glücklich?" beschäftigt sich Kabarettist Thomas Reis erneut mit den trivialen Dingen des Lebens. Sein aktuelles Programm "Und sie erregt mich doch" entstand in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Joe Knipp. Seit 1989 bilden die beiden ein eingespieltes Team, dem es immer wieder gelingt, Anekdoten aus dem Alltag mit philosophischem Überbau zu versehen. Diesmal geht es um die Liebe. Konkret: die Liebe zwischen Mensch und Welt, zwischen Mann und Bier, Frau und Tier, Geld und Gier. Jede Ebene bearbeitet Reis auf kluge und humorvolle Weise, ohne sich in langatmigen Erzählmustern zu verlieren.


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    Jess Jochimsen:

    Comedy/Kabarett

    Nicht nur, weil er sich den TV-Unterwerfungsritualen nahezu komplett verweigert, ist Jess Jochimsen viel zu wenig bekannt. Vor allem, weil er nicht in sturen Schwarz-Weiß-Schemata operiert, die Erwartungshaltung der Zuschauer nur zu gerne unterläuft und und mit ihr spielt, ist er manchen Kabarett- und vielen Comedyfans schlicht zu kompliziert. Einerseits ist das schade. Andererseits: Jess Jochimsen auf Mainstreamkurs wäre überflüssig. Nein, wir wollen weiter den ruhigen Plauderer, der am Tisch sitzend vor sich hin sinniert und das sich Echauffieren auf ganz subtile Art erledigt. Und wir wollen weiter den politisch denkenden Comedian.


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    Gerd Dudenhöffer:
    Foto: handwerker promotion

    Kabarett

    Er ist der Prototyp des deutschen Mittelstandsspießers: Stolzer Besitzer eines Eigenheims im saarländischen Bexbach, verheirateter Vater eines Sohnes, Hobby-Heimwerker, Mitglied in diversen Vereinen. Er ist passionierter Biertrinker, ein notorischer Nörgler und Stammgast in der Kneipe Eckstübche. Die Rede ist von Heinz Becker, der Paraderolle des Kabarettisten Gerd Dudenhöffer: 1982 für die Bühne entwickelt, bekam der "Becker Heinz" zehn Jahre später auch eine eigene TV-Serie, die sechs Staffeln lang kleinbürgerliche Befindlichkeiten und Marotten aufs Korn nahm und dafür bis heute von vielen Fans geliebt wird. Bis 2004 war die "Familie Heinz Becker" auf dem Bildschirm zu sehen, nun ist Gerd Dudenhöffer - wie immer mit charakteristischer Batschkapp auf dem Kopf - wieder solo unterwegs.


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    Sascha Korf:

    Comedy

    Sascha Korf hat ja was zu erzählen. Nicht nur, dass er den Bühnenauftritt als Workout versteht, um sich fit zu halten. Er erzählt ja auch Geschichten über kohlehydratarmes Brot, das nach Strümpfen schmeckt. Oder über seinen Aggressionsschub auf einer Ayurvedafarm. Nur: Man kann sich Sascha Korf nicht vorstellen, wie er einen Aggressionsschub kriegt. Weil: Er ist einfach zu lieb. So lieb, dass man ihn am liebsten drücken möchte. Seinem "energetischen Spontankabarett mit Lachgarantie" fehlt so noch etwas die nötige Durchschlagskraft. Da hilft nur regelmäßiges Workout ...


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    Moritz Netenjakob:
    Foto: www.moritz-netenjacob.de

    Kabarett

    Er hat schon für "Stromberg", "Pastewka" und "Dr. Psycho" geschrieben. Doch am liebsten schreibt Moritz Netenjakob in eigener Sache. In seinem neuem Buch "Mit Kant-Zitaten zum Orgasmus" will uns der Kölner Comedian über die Befindlichkeit der Deutschen in Bezug auf ihre Gefühle aufklären. Leider traut er sich nicht zu, mit der szenischen Handlung und den absurd-komischen Dialogen, die er immer wieder liefert, zu überzeugen. Deshalb erklärt uns der Schöpfer solch schöner Figuren wie Heiner Spratz und Bertolt auch immer wieder, wieso sie dieses und jenes sagen, tun und natürlich: verbocken. Und dennoch, Moritz Netenjakob, erzähl auf deiner Lesetour nur die Geschichten, nicht den Überbau!


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    Nessi Tausendschön:
    Foto: Uwe Würzburger

    Kabarett

    Ob in ihren Texten oder gemeinsam mit Multiinstrumentalist William Mackenzie (Gitarre, Banjo, Slide und Drums) in ihren Songs: Diesmal geht es der Kabarettistin Nessi Tausendschön ums Vergessen. Genauer gesagt: um das Beneidenswerte daran, vergessen zu können. Darum, dass wir medial nur noch überleben können, weil wir unseren Spamfilter rigoros hochgefahren haben. Natürlich dürfen wir nicht alles vergessen, es gibt ja noch wichtige Dinge im Leben. Und um die kümmert sich die Tausendschön in ihrem aktuellen Programm. In ihrem gewohnten Hang zur Emotionalität geht sie dabei bis hin zur Sinnsuche - stellvertretend für uns alle.


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    Nessi Tausendschön:
    Foto: Uwe Würzburger

    Kabarett

    Ob in ihren Texten oder gemeinsam mit Multiinstrumentalist William Mackenzie (Gitarre, Banjo, Slide und Drums) in ihren Songs: Diesmal geht es der Kabarettistin Nessi Tausendschön ums Vergessen. Genauer gesagt: um das Beneidenswerte daran, vergessen zu können. Darum, dass wir medial nur noch überleben können, weil wir unseren Spamfilter rigoros hochgefahren haben. Natürlich dürfen wir nicht alles vergessen, es gibt ja noch wichtige Dinge im Leben. Und um die kümmert sich die Tausendschön in ihrem aktuellen Programm. In ihrem gewohnten Hang zur Emotionalität geht sie dabei bis hin zur Sinnsuche - stellvertretend für uns alle.


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    Arnulf Rating:
    Foto: Jim Rakete

    Kabarett

    Der Titel täuscht: Arnulf Rating ist politisch wie eh und je. Der Mann schaut halt nur ganz kurz mal auf den allgemeinen Zustand des Menschen hier und heute und zieht seine Schlüsse: dass wir alle nur die Hardware sind, auf die immer wieder neue Software draufgespielt wird, bis es notgedrungen zu Systemabstürzen kommt. Das nennt man dann z. B. Burnoutsyndrom. Aber der Kabarettist und Satiriker sieht Licht am Ende des Tunnels: "Es besteht Hoffnung. Jedenfalls solange es Menschen gibt, die nicht nur Bio-Eier wollen, sondern auch ein iPhone aus artgerechter Chinesenhaltung."


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    Hennes Bender:
    Foto: Mena Zoo

    Kabarett

    Jochen Malmsheimer nennt ihn "das Cornichon des deutschen Kabaretts", anderen ist er eher als "Comedyhobbit der deutschen Bühnen" bekannt. Das wirft die Frage auf: Ist Hennes Bender eher Gewürzgurke oder aber ein Kleinwüchsiger, der auf der Bühne seine geringe Körpergröße kompensiert? Ist er eher Comedian oder doch Kabarettist? Sind diese Frage vielleicht komplett überholt? Vielleicht. Auf alle Fälle ist Bender wie auch Malmsheimer einer der fast schon übertrieben Gebildeten unter den Entertainern. Der Titel seiner Magisterarbeit spricht da Bände: "Die Mittelaltersymbolik in den Filmen Monty Pythons und Terry Gilliams unter besonderer Berücksichtigung des Parzival von Wolfram von Eschenbach." Noch Fragen?


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    Matthias Egersdörfer:

    Kabarett

    Wenn der Choleriker aus Lauf an der Pegnitz einen Anfall bekommt, dürfen sich die Gäste in den ersten Reihen an den Stuhllehnen festhalten, denn dann ist Gegenwind angesagt. Dauergrantelnd steht er da oben auf der Bühne, sondert seine Weisheiten ab, und wenn er mal seine griesgrämige Miene ändert, gehen die Mundwinkel eben noch ein Stück weiter nach unten. Matthias Egersdörfer dürfte der Kabarettist sein, der seinen Gästen am häufigsten das Lachen verbietet, gerne auch persönlich von Angesicht zu Angesicht. Sein aktuelles Programm heißt "Vom Ding her", weil der Franke den Spruch vor kurzem irgendwo aufgeschnappt und hinterher bei seiner Frau getestet hat. Angeblich sollen sprechende Singvögel und drei Gerüstbauer irgendwo im Text vorkommen. Sicher ist das aber nicht.


    Uhr // Comedia // Köln

    Sebastian Pufpaff:

    Comedy

    Sebastian Pufpaff gelingt die Quadratur des Kreises: Er macht Politcomedy. Und weil er das gut kann, hat ihn das Publikum vor zwei Jahren beim Prix Pantheon in Bonn mit dem Publikumspreis "Beklatscht und ausgebuht" ausgezeichnet. Pufpaff, der mit seinem ersten Soloprogramm "Warum!" unterwegs ist, kann in seiner Karriere eine Magisterarbeit mit dem Titel "Der moderne Politiker - Inszenierung in der Politik" genauso vorweisen wie gleichzeitige Tätigkeiten als Produktmoderator im RTL-Shop und als Mitarbeiter der RTL-Nachrichtenredaktion. Kein Wunder also, dass ihm die eingangs erwähnte Quadratur des Kreises so mühelos gelingt.


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  • Uhr // Kabarett/Comedy // Comedia // Köln

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  • Katrin Bauerfeind:
    Foto: Tibor Bozi

    Geschichten

    "Geschichten vom schönen Scheitern" lautet der Untertitel von Katrin Bauerfeinds aktuellem Buch, das sie auf der Tour vorstellt. Was sie darin tut? Nun, am besten umschreibt man das wohl mit: Die Bauerfeind gibt dem Utopieverlust ein Gesicht. Zwei Gesichter. Drei, vier, fünf. Utopieverlust ist eben individuelle völlig unterschiedlich? Woran sind Sie gescheitert? Na, sehen Sie, bei mir ist es was ganz anderes! Katrin Bauerfeind aber läuft ebenfalls Gefahr, zu scheitern. Woran? Na, an ihrem Vorhaben! Denn nichts wird so schnell zum Klischee wie der Versuch, Individuelles zwischen zwei Buchdeckel zu packen und ihm einen Stempel zu verpassen. Aber einen Trost hat die Bauerfeind ja: Sie kann sich selbst noch ins Buch schreiben!


    Uhr // Comedia // Köln

    Andreas Rebers:
    Foto: Janine Guldener

    Kabarett

    Schonungslos direkt, scharfsinnig und gesegnet mit einer großen Portion rabenschwarzen Humors: Wenn Andreas Rebers Alltagsthemen aufgreift, dann ironisch, spöttisch oder respektlos. In seinem neuen Programm "Rebers muss man mögen", lädt Reverend Rebers zum Gottesdienst in den "Großen Mompel von Boblowitz" ein. Dann wird der experimentierfreudige Querdenker mit seinem vielschichtigen Repertoire das Publikum auch wieder mit seinen satirischen Liedern, begleitet am Synthesizer oder Akkordeon, zum Lachen und Nachdenken bringen. Rebers gefällt, weil er nicht gefallen will. Rebers? Muss man mögen!


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    Andreas Rebers:
    Foto: Janine Guldener

    Kabarett

    Schonungslos direkt, scharfsinnig und gesegnet mit einer großen Portion rabenschwarzen Humors: Wenn Andreas Rebers Alltagsthemen aufgreift, dann ironisch, spöttisch oder respektlos. In seinem neuen Programm "Rebers muss man mögen", lädt Reverend Rebers zum Gottesdienst in den "Großen Mompel von Boblowitz" ein. Dann wird der experimentierfreudige Querdenker mit seinem vielschichtigen Repertoire das Publikum auch wieder mit seinen satirischen Liedern, begleitet am Synthesizer oder Akkordeon, zum Lachen und Nachdenken bringen. Rebers gefällt, weil er nicht gefallen will. Rebers? Muss man mögen!


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    Markus Barth:
    Foto: www.markus-barth.de

    Kabarett

    "Ist es in Ordnung, die glücklichen Tiere zu schlachten? Oder sollte man nicht doch lieber die Ungklücklichen ...?" Gute Frage. So, gut, dass sie eines Kabarettisten würdig ist. Markus Barth, der zu Beginn eines jeden Auftritts klären muss: Nein, weder verschwägert noch verwandt; Markus Barth, der schon für die "Wochenshow", "Ladykracher" und die "heute-show" schrieb, tritt seit einigen Jahren selbst mit abendfüllenden Programmen auf. Der gebürtige Franke, der den Frankenboom in seiner Berufsbranche durch einen Umzug nach Köln vergeblich zu relativeren versuchte, ist einer der wenigen Macher hinter den Kulissen, die auch witzig sind, wenn sie auf der Bühne stehen.


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