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Köln // Comedia

Comedia
Vondelstraße 4-8
50677 Köln

Stadtplanansicht
fon: 0221-88 87 72 22
website: http://www.comedia-koeln.de

Comedia
Im Jahr 2009 nahm das COMEDIA Theater in der ehemaligen "Feuerwache Süd" den Vorstellungsbetrieb auf - und präsentiert seitdem Eigenproduktionen in den Bereichen Kindertheater und Junges Theater, hochkarätige Gastspiele aus Kabarett & Comedy sowie Theater, Tanz und Konzerte für junges wie erwachsenes Publikum. Im historischen Teil des Gebäudekomplexes, der denkmalgeschützten "Wagenhalle", ist ein Gastronomiebetrieb untergebracht, der durch großzügige, weiträumige und helle Ausstattung besticht.

Comedia // Aktuelles Programm

    Sebastian Pufpaff:

    Comedy

    Sebastian Pufpaff gelingt die Quadratur des Kreises: Er macht Politcomedy. Und weil er das gut kann, hat ihn das Publikum vor zwei Jahren beim Prix Pantheon in Bonn mit dem Publikumspreis "Beklatscht und ausgebuht" ausgezeichnet. Pufpaff, der mit seinem ersten Soloprogramm "Warum!" unterwegs ist, kann in seiner Karriere eine Magisterarbeit mit dem Titel "Der moderne Politiker - Inszenierung in der Politik" genauso vorweisen wie gleichzeitige Tätigkeiten als Produktmoderator im RTL-Shop und als Mitarbeiter der RTL-Nachrichtenredaktion. Kein Wunder also, dass ihm die eingangs erwähnte Quadratur des Kreises so mühelos gelingt.


    Uhr // Comedia // Köln

    Max Uthoff:
    Foto: Michael Neumeister

    Kabarett

    Er ist - da wird man ihm gewiss nicht zu nahe treten - der Oberlehrer unter den Kabarettisten. So scharf wie Georg Schramm, aber ohne dessen Zorn. So genau wie Erwin Pelzig, aber ohne dessen unterfränkischen Charme. Ich schildere hier wirklich Handicaps, und dass Uthoff mit diesem Minus, das er nun ja erst mal hat, so gut umgeht, dass er den Leuten seine politische Positionen so unverblümt unter die Nase reibt und dass er damit auch noch erfolgreich, bekannt und zum "Anstalts"-Leiter im ZDF wurde, das spricht mehr als nur für ihn. Und das mit dem ZDF spricht natürlich auch für den Sender, der wie kein anderes TV-Programm profilierte Satiriker und Kabarettisten zum Zug kommen lässt.


    Uhr // Comedia // Köln

    Max Uthoff:
    Foto: Michael Neumeister

    Kabarett

    Er ist - da wird man ihm gewiss nicht zu nahe treten - der Oberlehrer unter den Kabarettisten. So scharf wie Georg Schramm, aber ohne dessen Zorn. So genau wie Erwin Pelzig, aber ohne dessen unterfränkischen Charme. Ich schildere hier wirklich Handicaps, und dass Uthoff mit diesem Minus, das er nun ja erst mal hat, so gut umgeht, dass er den Leuten seine politische Positionen so unverblümt unter die Nase reibt und dass er damit auch noch erfolgreich, bekannt und zum "Anstalts"-Leiter im ZDF wurde, das spricht mehr als nur für ihn. Und das mit dem ZDF spricht natürlich auch für den Sender, der wie kein anderes TV-Programm profilierte Satiriker und Kabarettisten zum Zug kommen lässt.


    Uhr // Comedia // Köln

    Katrin Bauerfeind:
    Foto: Tibor Bozi

    Geschichten

    "Geschichten vom schönen Scheitern" lautet der Untertitel von Katrin Bauerfeinds aktuellem Buch, das sie auf der Tour vorstellt. Was sie darin tut? Nun, am besten umschreibt man das wohl mit: Die Bauerfeind gibt dem Utopieverlust ein Gesicht. Zwei Gesichter. Drei, vier, fünf. Utopieverlust ist eben individuell völlig unterschiedlich? Woran sind Sie gescheitert? Na, sehen Sie, bei mir ist es was ganz anderes! Katrin Bauerfeind aber läuft ebenfalls Gefahr, zu scheitern. Woran? Na, an ihrem Vorhaben! Denn nichts wird so schnell zum Klischee wie der Versuch, Individuelles zwischen zwei Buchdeckel zu packen und ihm einen Stempel zu verpassen. Aber einen Trost hat die Bauerfeind ja: Sie kann sich selbst noch ins Buch schreiben!


    Uhr // Comedia // Köln

    Lioba Albus
    Foto: Sibylle Ostermann

    Kabarett

    Lioba Albus, von ihren Anhängern liebevoll als Wortvulkan bezeichnet, tritt gerne in der Rolle der Mia Mittelkötter auf, einer sauerländischen Hausfrau. Im Programm "Erfolgreich Scheitern für Fortgeschrittene" muntert sie uns auf mit Aussagen, wonach "man alles riskieren kann, wenn man nix zu verlieren hat". Nicht minder schlimm geht es zu in "Wenn Männer zu sehr liegen", einem Best-of aus drei Programmen mit eindeutigem Schwerpunkt, oder in "Königin von Egoland". Mit welchem Programm Lioba Albus vor Ort ist, kann man jeweils dort erfahren.


    Uhr // Comedia // Köln

    Andreas Rebers:
    Foto: Janine Guldener

    Kabarett

    Schonungslos direkt, scharfsinnig und gesegnet mit einer großen Portion rabenschwarzen Humors: Wenn Andreas Rebers Alltagsthemen aufgreift, dann ironisch, spöttisch oder respektlos. In seinem neuen Programm "Rebers muss man mögen", lädt Reverend Rebers zum Gottesdienst in den "Großen Mompel von Boblowitz" ein. Dann wird der experimentierfreudige Querdenker mit seinem vielschichtigen Repertoire das Publikum auch wieder mit seinen satirischen Liedern, begleitet am Synthesizer oder Akkordeon, zum Lachen und Nachdenken bringen. Rebers gefällt, weil er nicht gefallen will. Rebers? Muss man mögen!


    Uhr // Comedia // Köln

    Andreas Rebers:
    Foto: Janine Guldener

    Kabarett

    Schonungslos direkt, scharfsinnig und gesegnet mit einer großen Portion rabenschwarzen Humors: Wenn Andreas Rebers Alltagsthemen aufgreift, dann ironisch, spöttisch oder respektlos. In seinem neuen Programm "Rebers muss man mögen", lädt Reverend Rebers zum Gottesdienst in den "Großen Mompel von Boblowitz" ein. Dann wird der experimentierfreudige Querdenker mit seinem vielschichtigen Repertoire das Publikum auch wieder mit seinen satirischen Liedern, begleitet am Synthesizer oder Akkordeon, zum Lachen und Nachdenken bringen. Rebers gefällt, weil er nicht gefallen will. Rebers? Muss man mögen!


    Uhr // Comedia // Köln

    Markus Barth:
    Foto: www.markus-barth.de

    Kabarett

    "Ist es in Ordnung, die glücklichen Tiere zu schlachten? Oder sollte man nicht doch lieber die Ungklücklichen ...?" Gute Frage. So, gut, dass sie eines Kabarettisten würdig ist. Markus Barth, der zu Beginn eines jeden Auftritts klären muss: Nein, weder verschwägert noch verwandt; Markus Barth, der schon für die "Wochenshow", "Ladykracher" und die "heute-show" schrieb, tritt seit einigen Jahren selbst mit abendfüllenden Programmen auf. Der gebürtige Franke, der den Frankenboom in seiner Berufsbranche durch einen Umzug nach Köln vergeblich zu relativeren versuchte, ist einer der wenigen Macher hinter den Kulissen, die auch witzig sind, wenn sie auf der Bühne stehen.


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    Pigor & Eichhorn:
    Foto: Thomas Nitz

    Musikkabarett

    Pigor & Eichhorn, die ihre Tourprogamme einfach nur durchnummerieren und damit inzwischen bei Vol. 8 angelangt sind, wollen manchmal auch mehr. Dann holen sich Tastenmann Eichhorn und Rampensau und Sänger Thomas Pigor Verstärkung, in diesem Fall mit Jo Ambros an der Gitarre, Jan Peter Eckelmann am Schlagzeug und Björn Werra am Bass. Sie versprechen eine musikalisch-opulente Version der letzten Programme, also vielleicht eine Art Best-of, mit allen Kevins, IT-Hassern und weiteren Themenhits aus der Feder des schwarzhumorigen Defätisten Thomas Pigor.


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    Pigor & Eichhorn:
    Foto: Yannick Perrin

    Chansonkabarett

    Jetzt geht das ungleiche Paar schon in die achte Runde! Sollen wir etwa - wie früher im Boxen im Superschwergewicht - über 15 Runden zuschauen und zuhören, wie sich der fiese Pigor und der "gutgelaunte Loser am Klavier" einen Stellungskrieg geben? Wahrscheinlich bleibt uns nichts anderes übrig. Belohnt aber werden wir, die wir durchhalten, mit messerscharf formulierten, kabarettistischen Texten zu Chansonmusik der unterschiedlichsten Art. Das kann schon mal entspannter oder auch aggressiver HipHop sein. Das kann auch Jazz sein oder aber billigster Pop. Die Hauptsache ist, das Pigor und Eichhorn ihre Botschaften unters Volk bringen, in die Hirne reinhämmern, dass sie uns infiltrieren ohne jegliche Gegenwehr unsererseits.


    Uhr // Comedia // Köln

    Moritz Netenjakob:
    Foto: www.moritz-netenjacob.de

    Kabarett

    Er hat schon für "Stromberg", "Pastewka" und "Dr. Psycho" geschrieben. Doch am liebsten schreibt Moritz Netenjakob in eigener Sache. In seinem neuem Buch "Mit Kant-Zitaten zum Orgasmus" will uns der Kölner Comedian über die Befindlichkeit der Deutschen in Bezug auf ihre Gefühle aufklären. Leider traut er sich nicht zu, mit der szenischen Handlung und den absurd-komischen Dialogen, die er immer wieder liefert, zu überzeugen. Deshalb erklärt uns der Schöpfer solch schöner Figuren wie Heiner Spratz und Bertolt auch immer wieder, wieso sie dieses und jenes sagen, tun und natürlich: verbocken. Und dennoch, Moritz Netenjakob, erzähl auf deiner Lesetour nur die Geschichten, nicht den Überbau!


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    Nico Semsrott:
    Foto: Fabian Stürtz

    Kabarett

    "Die Depression" sagte Nico Semsrott mal in einem Interview mit der Zeitschrift uMag über die Grundausrichtung seiner Bühnenfigur, "ist repräsentativ für meine Generation. Das Resignative der Figur ist genau das, was ich spüre, wenn ich mit Gleichaltrigen spreche." Mit dieser Haltung geht der Hamburger auch in sein erstes abendfüllendes Programm. Semsrott kommt vom Poetry Slam, so wie viele. Nicht viele aber schaffen es, mit einem solchen Depriprogramm derart gut zu unterhalten und dabei auch noch gesellschaftskritisch auf der Höhe der Zeit zu sein.


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    Wilfried Schmickler:
    Foto: www.wilfriedschmickler.de

    Kabarett

    Der "Scharfrichter unter den deutschen Kabarettisten" (Laudatio Prix Pantheon 2007) vollstreckt jetzt im Rahmen seines neuen Programms und macht mal wieder vor niemandem Halt. Nicht vor den Großen der Wirtschaft und der Politik, ebenso wenig vor den Kleinen, vor allem nicht vor den Kleingeistigen. Seine Pointen treffen punktgenau und sind, bei aller Bosheit, fast immer auch komisch. Ähnlich wie beim ganz Großen der Zunft, Georg Schramm, ist ganau dies die große Leistung Schmicklers, denn in Wirklichkeit meint er jedes Wort verdammt ernst.


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    Wilfried Schmickler:
    Foto: www.wilfriedschmickler.de

    Kabarett

    Der "Scharfrichter unter den deutschen Kabarettisten" (Laudatio Prix Pantheon 2007) vollstreckt jetzt im Rahmen seines neuen Programms und macht mal wieder vor niemandem Halt. Nicht vor den Großen der Wirtschaft und der Politik, ebenso wenig vor den Kleinen, vor allem nicht vor den Kleingeistigen. Seine Pointen treffen punktgenau und sind, bei aller Bosheit, fast immer auch komisch. Ähnlich wie beim ganz Großen der Zunft, Georg Schramm, ist ganau dies die große Leistung Schmicklers, denn in Wirklichkeit meint er jedes Wort verdammt ernst.


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    Django Asül:
    Foto: mediaPool

    Kabarett

    Einer Initiative des damaligen Staatsministers und Leiters der Bayerischen Staatskanzlei, Erwin Huber, ist es zu verdanken, dass Django Asül seit 2004 ganz offiziell den Titel "Botschafter von Niederbayern" tragen darf. Seinen türkischen Pass hat er 2011 abgegeben, und nun sucht der gelernte Bankkaufmann und Tennislehrer bereits mit seinem fünften Bühnenprogramm die Republik heim. Darin hinterfragt Django Asül einfach mal alles, was das demokratische Selbstverständnis in Europa ausmacht. Er beginnt im Privaten, wechselt zum großen Ganzen und kommt schließlich bei sich selbst an. Letztendlich folgert er, dass es so nicht weitergehen kann. Mit gar nichts. Es braucht einen Paradigmenwechsel. Wie weit dieser gehen muss, ist aber auch ihm ungewiss. Reicht es, wenn man weniger arbeitet und noch weniger Auto fährt? Oder muss man sein Interesse an Mitmenschen auch dadurch zeigen, dass man ihnen permanent auf den Keks geht?


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    Gernot Hassknecht:
    Foto: www.hajoheist.de

    Satire und Polemik

    "Sich aufregen kann man nicht den Amateuren überlassen", sagt Gernot Hassknecht sich und regt sich jeden Freitagabend für die ZDF-Satiresendung "heute-show" über irgendein neues blödes Thema auf. Zuletzt kotzte er nach dem dritten Zitat aus Karl-Theodor zu Guttenbergs neuem Buch "Vorerst gescheitert" ins Buch rein und knallte es zu, dass die grünen Brocken nur so spritzten. Und weil seine Hasstiraden, die regelmäßig abgebrochen und vom ZDF-Störbild abgelöst werden müssen, beim Publikum so gut ankommen, hat Hajo Heist seine Figur Gernot Hassknecht jetzt auch auf Reisen geschickt. "Das Hassknecht-Prinzip. In zwölf Schritten zum Choleriker" heißt das abendfüllende Programm, wobei der Kenner sich fragt: wieso zwölf gottverdammte Schritte? Das macht der Hassknecht doch in einem!


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