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Platten // Pop

Saint Etienne

Tiger Bay

Irgendwo zwischen James Last, Abba und Giorgio Moroder hat die purste Pop-Band der Welt unter ihrer göttinnengleichen Expeditionsleiterin Sarah Cracknell die Zauberformel für zeitgemäßen Mainstream gefunden. "Tiger Bay" ... // Mehr

Saint Etienne


Salt'N Pepa

Very necessary

Warum ist dieser Hip-Pop so gut? Weil das Trio keinen Schlag zu viel tut, jeden einzelnen aber wirkungsvoll setzt? Weil die Melange aus Hit-Refrains, saftigem Rap und pulsend fettem Baß so gut austariert ist? Weil kein Soundschwall diesen ... // Mehr

Salt'N Pepa


Sam Phillips

Fan Dance

Mit ihrem verkannten "Omnipop" entschlüsselte Sam Phillips anno 96 nicht etwa die popmusikalische Weltformel, sondern landete lediglich einen Omniflop. Fünf Jahre später folgt nun "Fan Dance" mit melancholischem, leicht ... // Mehr

Sam Phillips


Sarah McLachlan

Surfacing

Sarah beginnt ihr Album mit lauter Balladen. Doch ihr ausgefeilter, manchmal mit Streichern und Klavieren verfeinerter Songwriter-Pop trifft uns mit karger, fordernder Einfachheit ins Mark. Sarah erobert uns in Zeitlupe, aber im Sturm. ... // Mehr

Sarah McLachlan


Scala & Kolacny Brothers

Grenzenlos

Um Lebens- und Liebesleid auszudrücken, scharten die beiden Kolacny-Brüder folgendes um sich: ein Streichquartett, ein Klavier plus die geballte Weiblichkeit des Frauenchors Scala. Herausgekommen ist ein rhythmisch angegospeltes ... // Mehr

Scala & Kolacny Brothers


Semisonic

Feeling strangely fine

Wer sich "seltsam gut fühlt", dem Frieden also nicht traut, und wer sein Album ausgerechnet mit einem Stück namens "Closing Time" aufmacht, den muss man näher unter die Lupe nehmen. Semisonic bewegen sich auf gleichem Terrain wie ... // Mehr

Semisonic


Shawn Colvin

A few small repairs

Um Shawn Colvin war es ruhig in letzter Zeit. Der Grund: ihr neues Album, an dem sie vier Jahre tüftelte. Und tatsächlich ist "A few small repairs" ein kleiner Meisterstreich geworden. Wunderschöne Balladen zu akustischer Gitarre ... // Mehr

Shawn Colvin


Simon Boswell

Shallow Grave

"Kleine Morde unter Freunden" ist ein Geniestreich voll bösem britischem Humor. Vorbildlich auch der Einsatz der Musik. Pointierte Songs von Nina Simone und Andy Williams bleiben als sarkastische Kommentare und Ohrwürmer in Erinnerung. ... // Mehr

Simon Boswell


Simon Warner

Waiting rooms

Mr. Warner ist wirklich extravagant. Sein Stil? Irgendwo zwischen Brel, Vaudeville, Waits, Sachertorte, Lloyd-Webber und Shane McGowan - auf jeden Fall entschieden kalorienreich und hemmungslos üppig. Und hätte der Brite nicht eine ... // Mehr

Simon Warner


Simple Minds

Néapolis

Stadionrocker in der inneren Emigration: Jim Kerr und Charlie Burchill haben mit dem Label auch die Attitüde gewechselt, sich von Transglobal Underground Groove-Nachhilfe geben lassen und hinüber gelauscht nach Kontinentaleuropa, wo ... // Mehr

Simple Minds


Sinéad O’Connor

Goodnight, thank you, you’ve been a lovely Audience

Sinéad will ihre Kariere ausgerechnet mit ihrer ersten DVD beenden. Schade, denn der Auftritt in Dublin zeigt, wieviel Feuer und Leidenschaft noch immer in ihr lodern. Die betörende Mixtur aus Irish Folk und Pop (grandios das ... // Mehr

Sinéad O’Connor


Sinéad O’Connor

She who dwells

Was 1988 begann, soll nun enden. Sinéad O’Connor macht Schluss mit der Musik und wird Politikerin. Die Doppel-CD zieht dokumentiert den Weg einer eigenwilligen Sängerin zur religiösen Spinnerin. Zum einen ist da der Mitschnitt ... // Mehr

Sinéad O’Connor


Smog

Supper

Immer, wenn Will Oldham ein neues Album veröffentlicht, folgt bald auch eins von Bill Callahan (alias Smog). Oder umgekehrt. Das ist gerade wieder so. Auch musikalisch gibt es Parallelen. Beide, Will und Bill, werden milder mit der Zeit. ... // Mehr

Smog


Smuff

Funkapoppit!

Aussehen tun die jungen Berliner wie eine durchgeknallte Schülerband, die beim letzten Fantasy-Filmfest vergessen wurde. Das lässt Böses ahnen. Umso schöner die Erleichterung, als sich die Erwartung in Wohlgefallen ... // Mehr

Smuff


Son Volt

Straightaways

Ja, in Jay Farrars sehnsuchtsvollem Gesang findet die empfindsame Männlichkeit des Neo-Country zu sich selbst. Die Musik von Son Volt, den Nachfolgern von Uncle Tupelo, hält oft inne; wenn sie den schnellen Countrytakt wählt, ... // Mehr

Son Volt


Sonderfeld

Stumbling lovers

Interpretiert da Tom Waits die "Tindersticks"? Nein: Die krächzende Stimme gehört dem Frankfurter Programmierer Sonderfeld. Im Bänker Hans Jäckel hat er einen gleichermaßem Musikfaszinierten getroffen, mit dem er seit ... // Mehr

Sonderfeld


Sonique

Hear my Cry

Sonique ist nicht englisch für "So nicht". Doch möchte man das der Britin zuraunen. Zu durchsichtig und ereignislos schummeln sich die Songs über die Zeit, zu beliebig die Lyrics, fast schon dreist langweilig die Melodien. Solch ... // Mehr

Sonique


Sonny Jim

Im Schatten junger Mädchenblüte

Sonny Jim schlagen den Bogen von handgemachtem Gitarrenpop zu Konsolengefrickel, nehmen dabei Easy Listening und den Drehorgelmann mit und verschmelzen all das zur fantastischen Symbiose. Eine Sitar gefolgt von Stromgitarren, darüber ... // Mehr

Sonny Jim


Sophie Zelmani

Sophie Zelmani

Yummy! Wieder eine echt tolle US-Songwriterin, die mit der Gitarre umgehen kann, aber auch vor Bläsern, Streichern und Keys nicht erschrickt. Die ihren Neil Young tief inhaliert hat, der man sich in süsser Melancholie gerne hingibt. Da ... // Mehr

Sophie Zelmani


Souled American

Frozen

Der Drummer von Vic Chesnutt, schrieb die ZEIT, sei der langsamste der Welt. Irrtum. Es ist Scott Lucas, auf "Frozen" Gast beim somnambulen Trio Souled American. Er setzt die Schläge so, dass man den letzten vergessen hat, ehe der ... // Mehr

Souled American

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