Platten // Black Music
Emily Wells
Texas gilt in musikalischer Hinsicht nicht gerade als experimentell. Auch der Violine haftet kaum etwas Progressives an. Wenn eine texanische Violinistin also mit dem HipHop-Produzenten Dan The Automator und dem Samplingkünstler Kid Koala ein gemeinsames Projekt namens Pillow Fight betreibt, weckt das auch die Neugier auf ihr Solowerk. Die 31-jährige Emily Wells breitet auf ihrem ... // Mehr
The Brand New Heavies
Vorwärts - klar. Getanzt wird ja immer. "Forward" ist seit längerer Schaffenspause der Brand New Heavies der schlagende Beweis dafür, dass man nichts neu erfinden muss, um unter der Discokugel für Bewegung zu sorgen. Die ... // Mehr
Femi Kuti
"Beim Afrobeat geht es darum, die Leute zum Tanzen zu bringen, während man ihnen hilft, die bittere Pille der Realität zu schlucken", sagt Femi Kuti. Ein merkwürdiger Satz. Will er uns Soma verabreichen? Femis Vater Fela (1938-97) ... // Mehr
Ronny Trettmann
Der als "deutsche Dancehalldirektor" bekannte Trettmann gibt sich auf seinem Debütalbum herrlich provokant, trotzdem nie respektlos - und gerade deshalb sehr unterhaltsam. In "DDDD" etwa meldet sich Gott persönlich zu Wort: "So komplex ... // Mehr
Brixtonboogie
Wenn das Ergebnis mehr ist als die Summe aller Einzelteile, geht das Prinzip musikalischer Kollektivideen auf. Brixtonboogie ist ein rares Beispiel für Musiker, die kommen und gehen, ihre eigenen Projekte betreiben, aber in Krisz Kreuzers ... // Mehr
Gentleman
Auch wenn der Kölner auf seinem sechsten Studioalbum erstmals komplett auf Features verzichtet, präsentiert er ein typisches Werk zwischen Reggae, Pop und Dancehall. Bei der ersten Single "You Remember" überrascht Gentleman mit der ... // Mehr
Kid Cudi
Wer Kid Cudi kennt, muss erkennen: Sein neues Album ist keine Glanzleistung. Es lebt von mittelmäßigen Beats und Texten, die weit entfernt sind von seinem eigentlichen Niveau. Cudi fährt auf dreckige Synthiesounds ab, doch wirkt ... // Mehr
Charles Bradley
Der 63-jährige Soulsänger aus Brooklyn legt mit seinem Zweitwerk "Victim of Love" das beste Stax-Album vor, das 1968 nicht eingespielt wurde. Alles stimmt bis aufs Haar: die rattenscharfen Bläsersätze, die Backgroundmiezen, ... // Mehr
Le Fly
Le Fly kommen mit ihrem zweiten Album mit einer so geballten Ladung Energie, dass man sich zwischen den Songs schon fast nach einer Atempause sehnt. Diese bekommt man aber erst beim sechsten Track "Burnout", der im Vergleich zu den restlichen ... // Mehr
Bluey
Mehr als 30 Jahre stellte Jean-Paul Maunick seine Talente in die Dienste der Acidfunker Incognito. In diesem Kontext wirkte "Bluey" exakt so wie bei seinen Jobs in Diensten von Stevie Wonder, Paul Weller oder Boz Scaggs: immer schön aus dem ... // Mehr
Irma
Irma kommt aus Kamerun, hat aber in Frankreich nicht nur eine neue Heimat gefunden, sondern auch ein Land, in dem ihr energischer Songwritersound bestens ankommt. Ihr Debütalbum wurde in Irmas Wahlheimat bereits 2011 veröffentlicht, ... // Mehr
Allen Stone
Musikalische Früherziehung ist enorm wichtig. Aktuelles Beispiel: Allen Stone, Predigersohn aus einem Kaff im US-Bundesstaat Washington. Bereits als Dreijähriger sang er im Kirchenchor seines Vaters, mit 14 lernte er Gitarre - und dann ... // Mehr
Leslie Clio
Amy Winehouse, Adele und Duffy gelten als erfolgreiche Vertreterinnen des Blue-Eyed-Soul. Auch Leslie Clio möchte dazugehören. Ihre erste Single "Told you so" rotiert auch bereits munter auf den Plattentellern der Radiostationen, und ... // Mehr
Aaron Neville
Der "zeitgemäße Kniff", den sich Sängerlegende Aaron Neville vom Label bescheinigen lässt, wurde gut versteckt auf diesem Album. Denn das saubere Dutzend Songs, mit denen der 71-Jährige New Orleanser dem Doo Wop seiner ... // Mehr
Moses Pelham
Trilogien sind hip. Aber sind sie auch HipHop? Moses Pelham jedenfalls bringt nach "Geteiltes Leid 1" (1998) und "Geteiltes Leid 2" (2004) nun einen dritten und angeblich letzten Teil heraus. Dabei bedient er sich musikalisch an der von ihm ... // Mehr
Macy Gray
Ein 40 Jahre altes Album noch mal aufnehmen: Ja, natürlich geht's origineller. Aber wenn es sich dabei um einen Klassiker wie Stevie Wonders "Talking Book" handelt und bei der Neuinterpretin um Macy Gray, dann rechtfertigt das Ergebnis die ... // Mehr
Mick Hucknall
Simply Red sind Geschichte. Schon 2007 hatte die Formation ihre Auflösung und eine Solokarriere des Sängers angekündigt, dann aber 2010 noch brav eine Abschiedstour gespielt und 25 Jahre Bandgeschichte vollgemacht. Damit hatte der ... // Mehr
Diverse
Anders als herrlich kann man diese Soulbox mit 20 klassischen Alben kaum nennen. Sie sollte unter jedem Weihnachtsbaum liegen, basta. Angefangen mit Ray Charles’ bahnbrechendem 1958er-Album "What I’d say" über Booker T.s Groovemonster "Green ... // Mehr
Larry Graham & Graham Central Station
Seit er für Prince den Bass bedient, hat Larry Graham mit seiner Funkband Graham Central Station kein Album mehr veröffentlicht. Dass diese Durststrecke für seine Fans nun mit einem so abwechslungsreichem Programm zu Ende geht, ... // Mehr


























