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Benyamin Nuss: Games sind Kunst - und die Soundtracks erst recht
Was auf dem Debütalbum von Benyamin Nuss zu hören ist, klingt nach klassischen Meistern - ist aber Musik, die für Videospiele geschrieben wurde. Für den jungen Pianisten sind Kompositionen für Games wie "Final Fantasy" deshalb nicht weniger Kunst: "Videospiele sind nicht nur hoch komplex, sondern besitzen auch eine unglaubliche Kreativität", sagt der 21-Jährige im Interview mit kulturnews.
"Zu Beginn der Filmgeschichte dachten auch viele Kritiker, dass Film keine Kunst sei", ergänzt der preisgekrönte Musiker, der auch selbst komponiert. "Ich habe die Musik auf einer Veranstaltung Klassikkennern vorgespielt, die haben alle anfänglich gerätselt, ob das Stück eine wiederentdeckte Komposition sei. Auf Videospielmusik ist keiner gekommen!"
Sein Debüt "Nuss plays Uematsu" erscheint am 19. September. Im Herbst folgt eine Tour durch Deutschland. (dpp)






