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Hugh Jackman, "Real Steel"
Foto: Gaye Gerard
02.11.2011

Hugh Jackman wäre fast Journalist geworden

In "Real Steel" führt Hugh Jackman einen Underdog-Boxroboter zum Titel - doch eigentlich wäre der "X-Men"-Star fast bei der schreibenden Zunft gelandet, wie er im Interview mit dem Tagesspiegel sagte.

Der 43-jährige Australier hatte das Journalistikstudium seinem Vater zuliebe durchgezogen. "Seine Stimme in meinem Kopf hat mir eingeschärft, eine Sache so lange weiterzuverfolgen, bis ich einen triftigen Grund finde, sie aufzugeben. Ehrlich gesagt war ich mit Anfang 20 einfach unsicher. Damals dachte ich, warum nicht Reisereporter für das Radio werden?"

Seine Uni-Dozentin, eine berühmte Journalistin, machte Jackman dann allerdings klar, dass er für den Job einfach zu nett war: "Sie war wie ein Hund, der einen Knochen nicht mehr loslässt. Sie versuchte, die Geheimnisse anderer Menschen zu ergründen, ich wollte nur das Beste in ihnen sehen. Ich hätte einen Serientäter interviewen können und am Ende an seine Unschuld geglaubt. Mir fehlte einfach der Biss für den Job. Und es machte mir die Arbeit nicht gerade schmackhaft, wenn jeder zu uns im Studium sagte: Oh, die ersten fünf Jahre werden die Hölle sein, ihr Anfänger werdet für die death knock" abgestellt."

Death knocks nennt man es, wenn ein Journalist für ein Interview bei Hinterbliebenen an die Tür klopft. Jackman war entsetzt: "Ich dachte, nie im Leben will ich das tun! Deshalb habe ich mir nach dem Studium eine Auszeit gegönnt. In diesen Monaten habe ich auch Schauspielunterricht genommen und blieb dabei."

"Real Steel" startet am 3. November in den Kinos. (vs)



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