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Norah Jones schiebt Hass - und findet es geil
Die US-amerikanische Erfolgssängerin Norah Jones galt bisher als schönes scheues Reh, das edlen Wohlfühlpop zum Latte macchiato beisteuert. Jetzt allerdings verarbeitet sie unter der Ägide des hippen Produzenten Danger Mouse ihr privates Beziehungsdrama - und sorgt mit Songtexten für Irritation, in denen sie auch schon mal vom Mord an der Nebenbuhlerin träumt.
"Speziell ,Miriam' ist schon sehr wörtlich gemeint und auch persönlich", gibt die Grammy-Preisträgerin im kulturnews-Interview düstere Gedanken zu. "Ich würde jedoch niemals eine andere Frau töten - auch nicht, wenn sie mir den Mann wegnimmt. Man ist ja selber geschockt über diese Hassanfälle, die man bekommt. Diese Emotionen machen Angst - und sind gleichzeitig total geil."
Das findet auch das Publikum: Ihr Album "Little broken Hearts" ist gerade auf Platz drei der deutschen Charts eingestiegen. (sv/mw)






