Maryam Keshavarz // News
Iranisches Filmdrama "Sharayet" startet
Das iranische Kino feiert trotz des iranischen Regimes, das kritische Künste unterdrückt und Regisseure wie Jafar Panahi verhaften lässt oder unter Hausarrest stellte, seit einiger Zeit internationale Erfolge: So gewann der sehr subtil kritische "Nader und Simin - Eine Trennung" von Asghar Farhadi den Goldenen Bären auf der Berlinale und den Oscar für den besten fremdsprachigen Film.
"Sharayet - Eine Liebe in Teheran" der US-Iranerin Maryam Keshavarz ist zwar in Beirut gedreht, erzählt aber wie die meisten iranischen Filme, die Repressalien ausgesetzt sind, eine private Geschichte unter dem Einfluss eines religiös-fundamentalistischen Systems: Atafeh und Shirin lieben sich - doch zwei lesbische Schülerinnen, die im Untergrund auch noch "Sex and the City" für den Schwarzmarkt synchronisieren, haben keine Zukunft im Iran ... (vs)
"Sharayet - Eine Liebe in Teheran" startet am 24. Mai. (vs)






