Mark Forster // News
Mark Forster wurde erst als Pilger zum Popkünstler
Der vielversprechende Berliner Newcomer Mark Forster hat den Start seiner Popkarriere dem Jacobsweg zu verdanken.
"Ich dachte, ich muss irgendwas Krasses machen", erinnert er sich an den gewollten Bruch in seinem Leben. "Ich habe zwar immer nebenbei musiziert, saß aber im Büro fest, habe mit einer Frau zusammengewohnt, es ging alles so seinen geregelten Weg."
Doch plötzlich war er ein Pilger, weil ein Freund es ihm empfohlen hatte. "Klar, am Anfang war es schrecklich", erinnert er sich im kulturnews-Interview, "aber letztlich war es die beste Zeit meines Lebens." Eine Neuorientierung, die sich äußerst vorteilhaft in den deutschen Songs seines Debütalbums "Karton" niederschlägt.
Mit dem Titelstück wollte er übrigens eine Frau zurückgewinnen, in die er verliebt war. "Aber da war nichts zu machen", schmunzelt Forster. "Immerhin: Ich habe dadurch meine musikalische Sprache gefunden. Das war viel wichtiger."
"Karton" ist ab morgen im Handel. (mw)






