Museum für Fotografie Berlin // News
Berliner Museum für Fotografie zeigt frühe Porträtfotografie aus Indien
Von heute bis zum 21. Oktober zeigt das Museum für Fotografie in Berlin eine Ausstellung über historische Porträtfotografie aus Indien. Entstanden sind die rund 300 Fotos beim Versuch der europäischen Kolonialmächte, Indiens Vielfalt durch Porträtaufnahmen zu gliedern.
Um die Ausstellung facettenreich zu gestalten, sind auch Aufnahmen typischer Straßenszenen mit Handwerkern und Adelsporträts von islamischen Fürsten und Prinzessinnen zu sehen. Dabei sind neben bekannten Fotografen und Studios wie Samuel Bourne, Shepherd & Robertson, A.T.W. Penn und John Burke auch weniger bekannte Künstler mit ihren Arbeiten. Ein typisch europäischer Blick, dem die Ausstellung ihren Namen "Das koloniale Auge" verdankt, verbindet die einzelnen Werke. (sp)






