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Foto: Austin Conroy
26.08.2012

Giovanni Ribisi wollte aus Cat Power "Geburtsmaschine" machen

Aufatmen in der Indieszene: Chan Marshall alias Cat Power macht wieder Musik. Die Amerikanerin war längere Zeit in einer Beziehung mit dem Hollywoodmimen Giovanni Ribisi gefangen, der sie zur Hausfrau degradierte. Heute kann sie nur den Kopf darüber schütteln.

"Ich wünschte, ich könnte das rational erklären", sagt Marshall im kulturnews-Interview. "Aber ich fürchte, es geht nur so: Ich war verliebt. Aus heutiger Sicht ist es leicht zu sagen: Wie konntest du so dumm sein? Das ist das berühmte Problem mit der Liebe: Sie macht blind."

Seit der Trennung lässt Marshall kaum ein gutes Haar an ihrem Ex - im Gegenteil: Ihr Nachkarten wirft kein gutes Licht auf Ribisis Weltbild. "Er hat mir mehr als einmal zu verstehen gegeben, dass ich für ihn eine reine Geburtsmaschine bin - mit Sprüchen wie: ,Solange du keine Kinder auf die Welt gebracht hast, bist du für mich keine richtige Frau’", erinnert Marshall sich mit Schaudern.

Zur Trennung konnte sie sich allerdings erst aufraffen, als sie ihn in flagranti erwischte. Jetzt leckt die Sängerin erst einmal ihre Wunden. "Das Letzte, was ich brauche, ist noch eine Enttäuschung. Also halte ich den Ball flach - und konzentriere mich auf die Musik. Da scheine ich ein glücklicheres Händchen zu haben."

In der Tat: Ihr neues Album "Sun", das am kommenden Freitag, den 31. August, auf den Markt kommen wird, ist ein Comeback der sehr erfreulichen Sorte. (mw)

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