Platten // Review

Elektropop
Erscheintermin 8.6.2012
Plattenfirma Domino
Medium CD
Preisvergleich
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Zunächst ist das fünfte Album von Hot Chip eine Enttäuschung: Natürlich weiß das Quintett um die beiden Kreativköpfe Alexis Taylor und Joe Goddard, wie Popappeal zwischen Elektronik und herkömmliche Instrumenten geht, doch die ganz große Clubhymne fehlt. Weder die Single "Flutes" mit ihren rhythmisch zerstückelten Chören und knackendem Rhythmustrack noch das hymnische "How do you do" oder die unnachgiebige Basslinie von "Night and Day" scheinen gegen die Übersongs vergangener Alben bestehen zu können. Erst nach und nach reift die Erkenntnis, dass wir es doch mit dem bisher besten Hot-Chip-Album zu tun haben - gerade weil kein Track heraussticht, aber alle Songs mit jedem Durchlauf wachsen. Und erstmals stehen sogar die Balladen nicht als Skurrilitäten am Tanzflächenrand herum. Denn "Look at here we are" und das leicht angesoulte "Now there is nothing" brechen Herzen, wirklich. (cs)
Platten // Reviews
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