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Platten // Review

Fun
Bewertung
Poprock
Erscheintermin 25.5.2012
Plattenfirma Warner
Medium CD

Preisvergleich
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Some Nights


Endlich bekommen Indiefans die Chance, sich mit Musicals auszusöhnen. Das Trio Fun trägt auf seinem zweiten Album ganz dick auf: Mal verwandeln sie Alternativerock in großgestigen Pop, mal durchsetzen sie HipPop mit Pathos, ohne dabei den Groove zu stören, und Chorgesang ist bei jedem Refrain gesetzt. Das könnte schnell überzuckern, doch den New Yorkern kommt ihr Sinn für unwiderstehliche Melodien zugute. Zudem trifft es sich ganz gut, dass die Stimme von Sänger und Kopf Nate Ruess an Freddie Mercury erinnert, denn die Bombastsongs von Fun suchen eh die Nähe zu Queen-Klassikern. Dennoch waren die Drei auf Schützenhilfe von außen angewiesen: Nachdem das Debüt nur mäßige Beachtung fand, brauchte es den Gastauftritt von Janelle Monaé auf der Single "We are young" und einen Einsatz in der Fernsehserie "Glee", um zur Spitze der US-Charts vorzudringen. So können sie sich jetzt aber ganz selbstbewusst ans nächstgrößere Projekt wagen - und versuchen, den Snobismus der deutschen Indiefans zu brechen. (cs)





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