Platten // Review

Crossover
Erscheintermin 18.5.2012
Plattenfirma Sony Music
Medium CD
Preisvergleich
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"Bevor andere über uns lachen, machen wir das lieber selbst", sagt Oomph!-Frontmann Dero zur Entstehungsgeschichte des elften Albums. Tatsächlich ging es bei der Produktion von "Des Wahnsinns fette Beute" wohl lustig zu: Die Crossoverrocker aus Wolfsburg, die 2004 mit "Augen auf!" einen Nummer-Eins-Hit landeten, haben mal wieder tief in die Trickkiste gegriffen und mischen munter EBM-Synthies, Gitarrenriffs, Industrial und Dancefloorbeats mit Gothic- und 80er-Sprengseln. Die Texte bewegen sich im gewohnt direkten bis sexuell offensiven Bereich, einer der Höhepunkte dürfte die Zeile aus "Bonobo" sein: "Die Menschheit ist ein Griff ins Klo, ich wär so gern ein Bonobo, so tolerant und lebensfroh." Stressbewältigung durch Sex? Für Oomph! eine adäquate Methode. Streckenweise klingt das dann fast wie Deichkind, an anderer Stelle sampelt das Trio "Smalltown Boy" von Bronski Beat. Ein wilder Parforceritt durch die Spielarten der Neue Deutschen Härte, unbedingt massentauglich, auch wenn sicherlich nicht jeder drüber lachen kann. (es)






