// Künstlerportal: Eugene McGuinness

Platten // Review

Eugene McGuinness
Bewertung
Indierock
Erscheintermin 3.8.2012
Plattenfirma Domino
Medium CD

Preisvergleich
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alphamusic.de EUR 7.18
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Invitation to the Voyage


Auf seinem Debüt suchte Eugene McGuinness vor vier Jahren nach seiner künstlerischen Identität. Mit Euphorie und unschuldiger Verspieltheit jagte er durch die Genres, und es waren vor allem die genialen Beknacktheiten, die ihm völlig zu Recht Vergleiche mit Rufus Wainwright und Sufjan Stevens einbrachten. Jetzt macht der irischstämmige Londoner auf cool, er singt von Sex und Drogen und meint seinen Platz in der Indiedisco gefunden zu haben. Dort wird man ihn lieben: wegen der tanzbaren Hymne "Sugarplum", des dreist beim "Peter Gunn Theme" geklauten "Shotgun" und vor allem wegen "Lion", einem hoffentlich ironisch gemeinten Griff in den Schritt, der Surf und "James Bond"-Soundtrack kombiniert. Es macht Spaß, McGuinness den Testosteronüberschuss nachzusehen - wenn auch in der Hoffnung, er möge schon beim nächsten Album erkennen, dass weder Sex noch Drogen erwachsen machen. So aufregend "Invitation to the Voyage" auch klingt: Auf Identitätssuche war Eugene McGuinness einfach spannender. (cs)




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