Platten // Review

Groovemetal
Erscheintermin 16.7.2012
Plattenfirma Eleven Seven
Medium CD
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Das Problem mit Supergroups ist ja, dass die prominenten Bandmitglieder oft nicht so richtig aus ihrer Haut können. Dann bringt jeder Ideen und Erfahrungen aus seiner ursprünglichen Band mit, es wird zusammengeworfen und vermischt - doch nur sehr selten entsteht dabei etwas bahnbrechend Neuartiges. Auch Hellyeah haben seit ihrer Gründung 2006 mit solchen Problemen zu kämpfen. Einige Songs klingen schwer nach Pantera, bei anderen schlägt das Mudvayne-Gen voll durch. Und am Ende klingt alles ein bisschen zu genretypisch - angefangen bei den meist schlichten "Ich gegen den Rest der Welt"-Texten über die schon zahlreich gehörten Grooveriffs bis hin zu den konventionellen Rhythmuswechseln. Was aber nicht heißen soll, dass "Band of Brothers" kein gutes Album ist. Hellyeah glänzen diesmal mit interessanteren Gitarrenspielereien, treibenden Moshparts und mehr Tempowechseln. Dennoch: Von fünf altgedienten Metalheroen, die gemeinsam neue Wege beschreiten wollten, erwartet man etwas mehr Fantasie. (es)






