Platten // Review

AMERICANA
Erscheintermin 7.9.2012
Plattenfirma City Slang
Medium CD
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amazon.de ab EUR 8,95
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Ihr Umzug aus dem winterlichen Tucson/Arizona in ein Tonstudio in New Orleans wirkte sich vor allem auf den Titel des neuen Albums aus: Algiers heißt der 2005 vom Hurrikan Katrina zerstörte historische Stadtteil, in dem die Band ihre Songs einspielte. Die ganz nach hinten gemixten R’n’B-Bläsersätze im Song "Splitter" sind knappes künstlerisches Zeugnis dieses Ortswechsels, das war’s dann aber schon. Auch auf dem siebten Studioalbum von Joey Burns und John Convertino dominiert die klassische Mischung aus Desertrock, ein wenig Folk und Country sowie einer großen Portion mexikanischer Mariachimusik und Latin. Während "Maybe on Monday" und "Algiers" Beispiele für die unterkühlte Aufbereitung dieses Mixes sind, hört man aus "Puerto" schon das Livepotenzial mit kräftigen Bläsereinsätzen heraus. Faszinierend der sphärische Sound von "No te vayas" mit einem an Miles Davis erinnernden Trompetensolo. Calexico gelang in New Orleans keine Neudefinition ihres künstlerischen Ansatzes, wie von vielen zuletzt gefordert. Doch warum auch? Trotz ihres Stilmixes gibt es kaum eine andere Band, die einen so eigenen Sound entwickelt hat wie Calexico. Und das darf auch so bleiben. (jw)
Platten // Reviews
- Carried to Dust (2008) // CD
- Garden Ruin (2006) // CD
- World drifts In - Live at the Barbican London (2004) // DVD
- Feast of Wire (2003)
- The Black Light






