// Künstlerportal: Annika Reich

Bücher // Review

Annika Reich
Bewertung
Erzählung
Erscheintermin 07/2003
Verlag Suhrkamp
Seitenzahl 128 S.

Preisvergleich
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Teflon

"Ihre Mutter ist aus Teflon. Alles rutscht von ihr ab. Einfach alles. Auch das Leben." Das macht es der Schülerin Hannah nicht leicht. Gefühle werden am Frühstückstisch tabuisiert, da sie den äußeren Schein zerstören könnten. Hannah begegnet dem Desinteresse der Eltern mit dem Rückzug in die eigene innere Leere. Ihre einzige Vertraute ist die ältere Schwester Nora, doch auch Nora leidet und fügt sich regelmäßig Schnitt- und Brandwunden zu. Da erscheint der 40jährige Oper-Choreograf Stefan Braun und verführt Hannah, Nora und deren Mutter. Annika Reich beschreibt in ihrem Prosadebüt die Probleme pubertärer Identitätsfindung. Einmal mehr stellt sie Kommunikationsmangel und Empfindungsarmut mit kurzen, verknappten Sätzen dar. Dabei überfrachtet sie ihre Erzählung mit pseudo-intellektuellen, surrealen Bildern, um die Realitätsflucht der Protagonistinnen abzubilden. Erhöht wird der Lesefrust durch Unglaubwürdigkeiten in der Figurenzeichnung. Vor allem Stefan wirkt durch seine Konstruiertheit lächerlich. Doch zumindest am Ende findet die 30jährige Reich die treffenden Worte: "Wie man es auch wendet. Gähnende Leere." (cs)




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