// Künstlerportal: Antje Rávic Strubel

Bücher // Review

Antje Rávic Strubel
Bewertung
Roman
Erscheintermin 10/2004
Verlag C. H. Beck
Seitenzahl 320 S.

Preisvergleich
libri.de EUR 13.99
Tupolew 134

Zwei DDR-Bürger entführen ein Flugzeug. Nur wenige Kilometer, an Stelle von Berlin-Schönefeld (Ost) wird Tempelhof (West) angeflogen, es gibt keine Verletzten, direkt nach der Landung raucht man noch eine Zigarette mit der Stewardess. Aber wir schreiben 1978, die Politik reagiert hysterisch auf alles, was nach Entführung klingt, und so geraten Katja und Lutz in die Mühlen der Politik. Und in die Geschichte, die in "Tupolew 134" als "Schacht" dargestellt wird: ein dunkler Abgrund, in den man herabsteigen kann, der sich aber nie ganz überblicken lässt. Antje Rávic Strubel verweigtert sich einem strukturierten Erzählen, was auf den ersten Blick klar erscheint, ist in Wahrheit ein Konglomerat aus subjektiver Erinnerung, historischem Abriss und Assoziationsketten. Strubel springt wild in der Chronologie, in der Erzählhaltung, in den geschilderten Personen - und bildet so eine Geschichte ab, die von Seite zu Seite immer unübersichtlicher scheint. Was wahr ist, was gelogen, was richtig ist, was falsch - irgendwann weiß es der Leser genauso wenig wie de Figuren und die Autorin. Bei aller Kunstfertigkeit aber übertreibt der Roman seinen unzugänglichen Charakter an wenigen Stellen. Da schreien die Sätze ihren hochliterarischen Wert hinaus, nötig hätten sie es nicht. (fis)




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