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Bücher // Review

Stephen Amidon
Bewertung
Roman
Erscheintermin 11/2000
Verlag Goldmann
Seitenzahl 510 S.

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Traumstadt

Ist der Mensch an sich gut oder böse? Diese frage haben nicht nur unzählige Philosophen versucht zu beantworten, auch Stephen Amidon sucht in seinem Roman "Traumstadt" eine Antwort darauf. Der Rechtsanwalt Austin Swope und der schwarze Bauunternehmer Earl Wooten haben sie gebaut, die Stadt, in der alles perfekt laufen soll, die Stadt in der die "richtige" Mischung der Bevölkerung keinerlei Gewalt zuläßt, die Stadt, die weder Zäune, Sicherheitsanlagen noch Polizisten benötigt. Doch schnell stellt sich heraus, dass die beiden sich getäuscht haben - nicht nur in "ihrer" Bevölkerung, sondern auch in sich selbst.Amidon, dessen Roman ihn in den Staaten in die erste Reihe der jüngeren amerikanischen Autorengeneration katapultierte, beginnt bei den großen Utopisten, besinnt sich zurück auf "To kill a Mockingbird" und endet in der grausamen Welt eines J. G. Ballard. Die Story spielt Anfang der 70er, als die Ideale der68er-Generation noch frisch waren, und mündet in einem kalten Krieg, den auch die Folgegenerationen noch ausfechten werden. Sein Fazit: Nichts ist planbar, am wenigsten die (negativen) Gefühle des Menschen. (bl)




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