// Künstlerportal: Olaf Müller

Bücher // Review

Olaf Müller
Bewertung
Roman
Erscheintermin 01/1990
Verlag Berlin Verlag
Seitenzahl 332 S.

Preisvergleich
libri.de EUR 24.90
Tintenpalast

Mitten in Afrika, in der ehemaligen Kolonie Namibia, begegnen sich Simon Sanges und Henry Magdaleni aufs neue, verbunden durch ihre gemeinsame DDR-Vergangenheit, der eine ein zorniger, beharrlicher Opponent der roten Republik, der andere ein verstörter Verräter, zwei gescheiterte Existenzen, die unter der Wüstensonne zum letzten Gefecht antreten. Dort spürt Simon den flüchtigen Henry auf - und die Geschichte, die sie trennt und doch verbindet, lebt wieder auf. Ein sperriger Roman tut sich auf, reich an artifiziellem Brimborium, sprachlich spröde, unausgereift und schwerfällig, nur ganz selten faszinierend, etwa wenn dem Romancier Olaf Müller ein paar geglückte Reminiszenzen an den ostdeutschen Alltag von ehedem gelingen. Das zum existenziellen Kampf aufgebauschte Duell zwischen Sanges und Magdaleni, wenn Jäger und Gejagter fern der Heimat aufeinandertreffen, lädt zum Gähnen ein. Ein Roman, der vieles sein will: hochpolitisch, authentisch erzählte deutsche Geschichte, spannend, interessant, aber eigentlich nur eines ist: unendlich langweilig. (tp)





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