// Künstlerportal: Andrew W.K

Platten // Review

Andrew W.K
Bewertung
Dance-Metal
Erscheintermin 31.12.2001
Plattenfirma Mercury

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I get wet


Wenn Andrew sie noch alle hat, dann fress’ ich Harry Potters Zauberbesen. "Party til you puke" röhrt er lauthals wie eine F16 beim Start - und spuckt blubbernd Blut dabei. Dieser durchgeknallte Mann aus Michigan, der klingt wie ein mit Dance-Viren infizierter Mix aus Motörhead, Tony Marshall und Marilyn Manson, will nur eins, und das sofort: "die bewegendste, aufregendste, leidenschaftlichste Musik zu machen, die möglich ist." Schön und gut, aber muss man dazu den Rock auf den dumpfesten, schlichtesten, lautesten Kern reduzieren? Muss man wohl. Anders würde es der Kalifornier nicht schaffen, dir ultrabrutal ans Tanzbein zu treten und dich zugleich in Sekundenschnelle hirntot zu brüllen. "I get wet" ist wie ein Presslufthammer-Ballett, das im Viervierteltakt alles plattmacht - vor allem den Widerstand von Tanzmuffeln. Kurz: Andrews Debüt garantiert in diesem Frühjahr die wildesten Stampfpartys diesseits des Oktoberfestes. Und irgendwo in einem gemütlichen Eckchen in der Hölle ärgert sich Angus Young, dass er das nicht mehr erleben darf. (mw)





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