Bücher // Review

Autobiografie
Erscheintermin 06/2012
Verlag Piper
Medium Hardcover
Seitenzahl 232 S.
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Dass seine Band Abbey Tavern bereits 1976 von der Karsten Jahnke Konzertdirektion vertreten wurde und 120 Minuten im Rahmen der Riverboatshuffle auf einem Dampfer spielte; dass Olli Dittrich im gleichen Jahr einen zweiseitigen Brief an die Künstleragentur der DDR schrieb mit der Bitte, doch auf ein Konzert nach drüben kommen zu dürfen: All diese kleinen Informationen zum Leben des Komikers, Schauspielers und Musikers kriegen wir in seinem Buch "Das wirklich wahre Leben" so nebenbei zugesteckt. Den Schwerpunkt aber bilden die Interviews - geführt von der so sensiblen wie fundiert vorbereiteten Anne Ameri-Siemens - mit Dittrich, die weder dessen schwere Depression in den 80ern auslassen noch das Durchstarten als Die Doofen gemeinsam mit Wigald Boning in den frühen 90ern. Das Buch ist keine Biografie, auch kein reiner Gesprächsband, es ist ganz einfach so disparat wie unterhaltsam und ernsthaft gut. (jw)






