Platten // Review

PopHop
Erscheintermin 3.4.2006
Plattenfirma Warner
Medium CD
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Eigentlich unerträglich, wenn Promis über Ruhm und Erfolg jammern, doch Mike Skinner alias The Streets verzeiht man die Nabelschau. "Wenn ich meine eigenen Skandale aufs Album bringe, ist das besser, als wenn die Zeitungen alles verdrehen", erklärt Londons Vorstadt-HipHopper den Plan hinter Album Nr. 3. Schonungslos offen, aber ohne Larmoyanz und altkluges Moralisieren slangt er über öffentliche Wutanfälle, Spielsucht, Drogen, verwüstete Hotelzimmer und Sex mit namenlosen Popsternchen. Musikalisch macht er etwas mehr Tempo als zuletzt und verfeinert die Nuancen seines Mix’ aus R’n’B, BritHop und Garage. Doch ganz egal, ob Skinner sich wiederholt: Uncool wird er nie werden. Mit "Never went to Church" könnte er im Dezember sogar den ersten (blasphemischen) Weihnachtshit landen. (cs)
Platten // Reviews
- A Grand don’t come for free (2004) // CD






