Platten // Review
Tribe Of Gypsies III
Mark Anthony meets Los Lobos: Mit spielerischer Leichtigkeit hüpft die Formation um Roy Z begeistert rauf-und runter zwischen hispanischen Roots, Latin-Rock, Mainstream-Pop, und fallen sie doch mal vom Genre-Trampolin, rappeln sie sich sofort wieder auf. Steppenwolf stehen ebenso Pate wie Santana, und wer beim Hören im Cabrio sitzt, - Fahrtrichtung Sonne - macht’s genau richtig. Sanfte Harmoniegesänge runden eine Musik geschmackssicher ab, die das hat, was Rythym and Blues-Veteranen wie Huey Lewis fehlt: Unbeschwertheit, Lockerheit. Tribe of Gypsies scheuen in Wort und Ton nicht vor Klischees zurück, doch das fügt dieser Platte keinen Schaden, sondern nur ein weiteres positives Attribut hinzu: Ehrlichkeit. (vs)







