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Bücher // Review

Elisabeth Eide
Bewertung
Roman
Erscheintermin 01/1990
Verlag dtv
Seitenzahl 331 S.

Preisvergleich
libri.de EUR 1.30
Tödliche Wasser

Da haben wir ihn, den Umweltkrimi. In Indien soll ein Staudamm gebaut werden; das Projekt ist umstritten. Guru Rameshwar tritt in den Hungerstreik, um den Bau zu verhindern, der nur den Reichen elektrisches Licht bringen würde. Auf ihn und seine Anhänger werden Attentate verübt - die Täter schrecken weder vor Entführung noch vor Mord zurück. Inmitten der politischen Unruhen recherchiert die Journalistin Nina Marstein.
Wer sich noch eine gehörige Portion jugendlichen, naiven Idealismus bewahren konnte, dem sei dieses Buch empfohlen. Fortgeschrittenere Leser werden sich an den Schwarz-Weiß-Schemata der Autorin empfindlich stören. Für Elisabeth Eide sind Staudamm-Bauer grundsätzlich skrupellose, menschenverachtende Kapitalisten und meditierende Vegetarier Heilige. Selten waren Buchseiten so gerammelt voll mit Vorurteilen. Garniert wird das Ganze obendrein noch mit frauenbewegten Ansichten über den lieben Gott und die böse Welt. Ein Klischeekrimi. Mehr nicht. (sam)





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