// Künstlerportal: Felix Meyer

Platten // Review

Felix Meyer
Bewertung
Chanson
Erscheintermin 4.6.2010
Plattenfirma Warner
Medium CD

Preisvergleich
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Von Engeln und Schweinen


Felix Meyer musiziert seit vielen Jahren auf der Straße, folgerichtig wurde er dort auch entdeckt. Dieses Kunststück gelang einem Produzenten, der nicht nur Tokio Hotel und Ben Becker im Portfolio hat - sondern offenbar auch ein Ohr für Genres, die diesen Künstlern fern liegen. Meyer nämlich spielt schmissige Songs zu Banjo, Gitarre, Besen, Bass und Akkordeon, die manchmal mit Streichern gepeppt werden. Dazu singt er Nachdenklichkeiten mit jener freundlich-fatalistischen Wehmut, auf die bisher Element-Of-Crime-Sänger Sven Regener das Monopol hatte. Meyers Debüt enthält ein Dutzend Lieder aus dem Vierländereck zwischen Folk, Pop, Country und Chanson; sie tragen Titel wie "Hilflosigkeit mystischer Wesen", er baut Worte wie "Absperrgitter" elegant in seine bodenständige Lyrik ein, fragt rhetorisch: "Kann man diese Welt ernstnehmen?" und geht gedanklich und textlich aufs Ganze, im Kleinen wie im Großen. Eine Entdeckung für die deutschsprachige Musik, vielleicht die größte, seit Frank Ramond die Bühne betreten hat. Nur dass Meyer mit Ironie nichts am Hut hat. Vielleicht verlernt man die ja auf der Straße - zugunsten einer freundlich-fatalistischen Wehmut, auf die bisher Sven Regener das Monopol hatte. (mw)





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