Bücher // Review

Roman
Erscheintermin 02/2003
Verlag Kein & Aber
Seitenzahl 128 S.
Preisvergleich
amazon.de ab EUR 7,51
libri.de EUR 1.99
Ein Romandebüt der vorzüglichen Art! In "Federseel" erzählt Ralf Schlatter die Lebensgeschichte des Georg Federseel, der eigentlich Zauberer werden wollte. Doch das Leben hat andere Dinge mit ihm vor. Durch einen Unfall eines Fingers beraubt, versucht sich Federseel in zahlreichen Berufen, seine wahre Berufung ist aber die des Geschichtenerzählers. Und so wechselt folgerichtig der Roman sprachlich und stilistisch bewundernswert sicher zwischen knapper Beschreibung der Gedanken Federseels im Alltag einerseits und seiner überbordenden Fantasie andererseits hin und her: er erfindet Geschichten, in deren Mittelpunkt er selbst sich sieht, Geschichten um Frauen und natürlich seinem fehlenden Finger. Federseel wird für den Leser schnell zum sympathischen, etwas hilflosen Zeitgenossen, der eigentlich nur seine Träume leben will ... Ralf Schlatter schreibt sich mit "Federseel" in die erste Reihe junger Autoren. Was sich mit den Mitteln des Romans hier bereits andeutet, kann seine volle Wirkung vor allem entfalten, wenn es vorgelesen wird. 2003 wird Schlatter in Deutschland auf Lesetour sein. (rs)






